Dobrindt will Arbeitsverbot für Asylbewerber kippen

Arbeitsmöglichkeiten für Asylbewerber in Deutschland

() – Bundesinnenminister (CSU) will das Arbeitsverbot für Asylbewerber zügig aufheben. Er habe einen „Sofort-in-Arbeit-Plan“ erarbeiten lassen, sagte Dobrindt der „Bild am Sonntag“.

Demnach sollen Asylbewerber bereits nach drei Monaten Aufenthalt in arbeiten dürfen, auch wenn ihr Asylverfahren noch nicht abgeschlossen ist. Bisher mussten Antragsteller oft lange warten, bevor sie eine Beschäftigung aufnehmen konnten.

„Wer hierherkommt, soll arbeiten können – und zwar schnell“, sagte Dobrindt. „Die beste Integration ist die in die Arbeitswelt. Das Ziel ist Teilhabe durch Tätigkeit.“

Wie die „Bild“ weiter schreibt, soll es nach den Vorstellungen des Minister aber keine Arbeitspflicht geben. Es gehe um den Zugang zum in Vollzeit- wie auch Minijobs. „Die neuen Regeln ändern nichts am Ablauf und Ausgang des Asylverfahrens“, betonte eine Dobrindt-Sprecherin. „Ob jemand arbeitet oder nicht, hat keinen Einfluss auf die abschließende Entscheidung über Schutz oder Ablehnung. Das Verfahren läuft unabhängig davon weiter.“

Ausdrücklich nicht profitieren sollen demnach „bereits abgelehnte Asylbewerber und Personen, die im Verfahren nicht mitwirken, also ihre Identität verschleiern oder über Fluchtgründe täuschen“. Arbeitende Asylbewerber dürften zudem ihren Verdienst grundsätzlich behalten, sagte die Sprecherin: „Beziehen sie Sozialleistungen, wird der Verdienst angerechnet, etwa für die Unterkunft.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Ankunftszentrum für (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bundesinnenministerium, Alexander Dobrindt, CSU, Bild am Sonntag, Bild

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Das beschriebene Ereignis findet oder fand in Berlin statt.

Worum geht es in einem Satz?

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt plant, das Arbeitsverbot für Asylbewerber aufzuheben, sodass diese bereits nach drei Monaten Aufenthalt arbeiten dürfen, ohne dass dies Auswirkungen auf ihren Asylverfahrensstatus hat.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Anstieg der Anzahl von Asylbewerbern in Deutschland
  • Langsame Bearbeitungszeiten von Asylanträgen
  • Wunsch nach schnelleren Integrationsmöglichkeiten
  • Starker Bedarf an Arbeitskräften in bestimmten Sektoren
  • Soziale und wirtschaftliche Teilhabe von Flüchtlingen fördern
  • Politischer Druck für Reformen im Asylrecht
  • Ziel der Verbesserung der Lebensbedingungen für Asylbewerber

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Der Artikel beschreibt keine Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Asylbewerber dürfen nach drei Monaten arbeiten
  • Zugang zum Arbeitsmarkt wird erleichtert
  • Keine Arbeitspflicht für Asylbewerber
  • Integration durch Arbeit wird gefördert
  • Auswirkungen auf Asylverfahren bleiben bestehen
  • Abgelehnte Asylbewerber profitieren nicht
  • Personen, die im Verfahren nicht mitwirken, ausgeschlossen
  • Verdienstauswirkungen bei Bezug von Sozialleistungen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt zitiert, in der er betont, dass "die beste Integration die in die Arbeitswelt" sei und nennt seinen Plan zur Aufhebung des Arbeitsverbots für Asylbewerber.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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