USA: Supreme Court erklärt Trumps Zölle teilweise für rechtswidrig

Politik: Oberster Gerichtshof kippt Trumps Zölle

Washington () – Der Oberste Gerichtshof der USA hat am Freitag einen Großteil der von US-Präsident verhängten Zölle gekippt. Das Gericht urteilte mit einer Mehrheit von sechs zu drei Stimmen, dass der Präsident mit seiner Zollpolitik seine Befugnisse überschritten habe.

„Der Präsident beansprucht die außerordentliche Befugnis, einseitig Zölle in unbegrenzter Höhe, Dauer und Umfang zu verhängen“, schrieb der Vorsitzende des Gerichts, John Roberts, in der Urteilsbegründung. „Angesichts des Umfangs, der Geschichte und des verfassungsrechtlichen Kontexts dieser beanspruchten Befugnis muss er eine klare Genehmigung des Kongresses zur Ausübung dieser Befugnis nachweisen.“

Nach Artikel 1 der US-Verfassung liegt die Zuständigkeit für Steuern beim US-Kongress. Ausnahmen von der Regel bilden Gesetze, in denen die beiden Parlamentskammern dem Präsidenten erlauben, für bestimmte Fälle Zölle zu verhängen. bezog sich bei seinen Zöllen auf den „International Emergency Economic Powers Act“, den der Kongress 1977 verabschiedet hatte, um Handlungsfähigkeit bei ungewöhnlichen und außergewöhnlichen Bedrohungen für die nationale , Außenpolitik oder Wirtschaft der USA herzustellen.

des Gerichts trifft ein zentrales politisches Vorhaben Trumps. Unklar bleibt, ob es zu Rückerstattungen für die bereits gezahlten Zölle kommt und welche Folgen das Urteil für die mittelfristige Zollpolitik der USA hat. Denn in beiden Parlamentskammern halten aktuell die Republikaner, die Trumps, die Mehrheit und können so über die Zollpolitik entscheiden. Zuletzt hatte allerdings eine Mehrheit aus den Demokraten und sechs von der Parteilinie abweichenden Republikanern im US-Repräsentantenhaus gegen Trumps Kanada-Zölle gestimmt.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Oberster Gerichtshof der Vereinigten Staaten (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Die vollständigen Namen der Personen im Artikel sind: Donald Trump, John Roberts.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Oberster Gerichtshof der USA, US-Kongress, International Emergency Economic Powers Act, Republikaner, Demokraten, US-Repräsentantenhaus

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Washington

Worum geht es in einem Satz?

Der Oberste Gerichtshof der USA hat entschieden, dass die von Präsident Donald Trump verhängten Zölle überwiegend ungültig sind, da er seine Befugnisse überschritten hat und eine Genehmigung des Kongresses benötigt.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • US-Präsident Donald Trump verhängt Zölle
  • Behauptung einer außerordentlichen Befugnis zur Einsetzung von Zöllen
  • Berufung auf den "International Emergency Economic Powers Act" von 1977
  • Konflikt zwischen Exekutive und Legislative hinsichtlich der Zollbefugnisse
  • Mehrheit im Obersten Gerichtshof entscheidet gegen Trumps Zollpolitik

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Nein.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Kippen eines Großteils der Zölle
  • Überschreitung der Befugnisse des Präsidenten
  • Notwendigkeit einer Genehmigung des Kongresses
  • Auswirkung auf Trumps politische Vorhaben
  • Unklarheit über Rückerstattungen
  • Einfluss auf die mittelfristige Zollpolitik der USA
  • Aktuelle Mehrheit der Republikaner im Kongress
  • Abstimmung gegen Trumps Kanada-Zölle im US-Repräsentantenhaus

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Der Vorsitzende des Gerichts, John Roberts, äußerte, dass der Präsident eine klare Genehmigung des Kongresses zur Ausübung seiner Befugnisse nachweisen müsse.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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