Juso-Chef hält Social-Media-Verbot für nicht durchsetzbar

Gesellschaftliche Debatte um Jugendschutz in Berlin

() – In der Debatte über ein Social-Media-Verbot für und bleibt Juso-Chef Philipp Türmer skeptisch. Zwar nannte er das am Wochenende von der SPD-Bundestagsfraktion vorgelegte Konzept „durchdachter als pauschale Verbotsforderungen“, eine „zentrale Schwäche“ aber bleibe.

„Es wird so getan, als ließen sich junge von Plattformen fernhalten. Das wird in der Praxis selten vollständig funktionieren, Jugendliche sind klug und finden Wege“, sagte Türmer dem „Spiegel“. „Verbote dürfen am Ende nicht zu weniger Jugendschutz führen“, so der Juso-Chef. „Darum habe ich bei konkreten Verbotsvorschlägen weiterhin Bedenken und erwarte ein umfassenderes Jugendschutzkonzept, das die Plattformen verbindlich in die Pflicht nimmt.“

Türmer äußerte gleichzeitig scharfe Kritik an den Plattformbetreibern. „Erst letzte Woche behauptete der Instagram-CEO erneut, seine Plattform mache nicht süchtig, obwohl die Konzerne aus eigenen Untersuchungen oft genau wissen, welchen Schaden ihre Produkte anrichten“, kritisierte er. Das dürfe man den Konzernen nicht durchgehen lassen. „Ich bin klar dafür, die Plattformen konsequent in die Verantwortung zu nehmen“, betonte Türmer.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Philipp Türmer (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Juso, SPD-Bundestagsfraktion, Spiegel, Instagram.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin.

Worum geht es in einem Satz?

Juso-Chef Philipp Türmer äußert Skepsis gegenüber einem Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche, da er bezweifelt, dass solche Maßnahmen wirksam sind, und fordert stattdessen ein umfassenderes Jugendschutzkonzept, das Plattformbetreiber zur Verantwortung zieht.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Diskussion um Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche
  • Vorlage eines Konzepts durch die SPD-Bundestagsfraktion
  • Skepsis von Juso-Chef Philipp Türmer gegenüber pauschalen Verboten
  • Annahme, dass Jugendliche Plattformen nicht vollständig fernbleiben können
  • Erwarten eines umfassenderen Jugendschutzkonzepts
  • Kritik an den Plattformbetreibern, insbesondere an deren Verantwortung
  • Vorwurf an Instagram-CEO bezüglich Suchtgefährdung und Kenntnis über entstandenen Schaden

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Juso-Chef Philipp Türmer skeptisch gegenüber Social-Media-Verbot
  • SPD-Bundestagsfraktion präsentiert durchdachtes Konzept, jedoch zentrale Schwäche
  • Jugendliche lassen sich schwer von Plattformen fernhalten
  • Verbote könnten weniger Jugendschutz bieten
  • Forderung nach umfassenderem Jugendschutzkonzept
  • Kritik an Plattformbetreibern, insbesondere dem Instagram-CEO
  • Forderung nach Verantwortung der Plattformen

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Skeptische Haltung gegenüber Social-Media-Verboten
  • Zweifel an der Umsetzung von Verboten
  • Bedenken, dass Verbote den Jugendschutz beeinträchtigen könnten
  • Forderung nach einem umfassenderen Jugendschutzkonzept
  • Kritik an Plattformbetreibern für Missbrauch von Daten
  • Forderung nach Verantwortungsübernahme der Plattformen

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Juso-Chef Philipp Türmer zitiert, der seine Skepsis bezüglich eines Social-Media-Verbots für Kinder und Jugendliche äußert und ein umfassenderes Jugendschutzkonzept fordert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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