Grüne fordern Ablehnung von Pistorius` Drohnen-Deal

Widerstand im Bundestag gegen Drohnenkauf

Berlin () – Im wächst der Widerstand gegen den geplanten milliardenschweren Kauf von Kampfdrohnen. Grund ist die Beteiligung des umstrittenen US-Milliardärs Peter Thiel an einem der beiden geplanten Auftragnehmer, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“. Am 25. Februar soll der Haushaltsausschuss des Bundestags die Beschaffung bei zwei Unternehmen im Gesamtwert von bis zu 4,32 Milliarden Euro bewilligen. Das geht aus mehreren als „Verschlusssache“ eingestuften Anträgen des Finanzministeriums hervor, aus denen die Zeitung zitiert.

Da bei einem der Unternehmen mit Sitz in Berlin Thiel einer der Investoren ist, fordern die Grünen wegen möglicher Risiken eine Absage des Milliardengeschäfts. Der für den Verteidigungshaushalt zuständige Grünen-Bundestagsabgeordnete Sebastian Schäfer sagte der SZ: „Unsere Zweifel bei der anstehenden Drohnen-Beschaffung werden immer größer. Wir müssen wissen, mit wem wir solch heikle Geschäfte machen.“ Bisher könne die Bundesregierung nicht sagen, wer welche Anteile an den Firmen halte.

Die Grünen-Verteidigungspolitikerin Sara Nanni sagte, Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) habe bei der Sicherheitskonferenz in davon gesprochen, dass man unabhängiger von den USA werden müsse. „Währenddessen soll im Bundestag eine Beschaffung beschlossen werden, bei der mindestens unklar ist, welchen Einfluss MAGA-Investor Peter Thiel auf das Unternehmen hat.“ Hinzu kämen absurd hohe Stückpreise. „Das Parlament sollte dieser Vorlage nicht zustimmen“, forderte Nanni.

Auch der SPD-Haushalts- und Verteidigungsexperte Andreas Schwarz forderte Aufklärung zu den Geschäften. „Dieses wichtige Beschaffungsvorhaben mit einer hohen und unterschiedlichen Vertragsgröße bei den beiden Anbietern hat aus haushälterischen Gesichtspunkten noch Nachfragen und Klärungsbedarf“, sagte Schwarz der SZ.

Die Angriffsdrohnen sollen der neuen, rund 5.000 Soldaten starken Bundeswehr-Brigade in Litauen an der Nato-Ostflanke zur Abschreckung gegen zur Verfügung gestellt werden. In den Schreiben an den Bundestag wird geschrieben, dass die Qualität der Systeme noch nicht endgültig bewertet werden könne: „Der endverhandelte Vertrag berücksichtigt das Risiko einer zum Vertragsschluss noch nicht vollständig abgeschlossenen Qualifikation durch klare Abbruchkriterien vor einem endgültigen Serienabruf“. Während der Vertragslaufzeit von sieben Jahren sei aber eine technologische Weiterentwicklung „des Leistungs- und Liefergegenstandes zu erwarten“.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Boris am 14.02.2026

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Boris Pistorius, Peter Thiel, Sebastian Schäfer, Sara Nanni, Friedrich Merz, Andreas Schwarz

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die genannten Organisationen, Parteien und Institutionen sind:

Bundestag, Süddeutsche Zeitung, Finanzministerium, Grünen, Grünen-Bundestagsabgeordnete, Friedrich Merz (CDU), SPD, Bundeswehr, NATO.

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Datum, an dem das beschriebene Ereignis stattfand, ist der 25. Februar 2026.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, Litauen.

Worum geht es in einem Satz?

Im Bundestag wächst der Widerstand gegen den geplanten milliardenschweren Kauf von Kampfdrohnen, da die Beteiligung des umstrittenen US-Milliardärs Peter Thiel an einem der Auftragnehmer Bedenken hinsichtlich der Sicherheit und Transparenz aufwirft.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Widerstand im Bundestag gegen millionenschweren Drohnenkauf
  • Beteiligung von US-Milliardär Peter Thiel an einem der Auftragnehmer
  • Finanzierung über bis zu 4,32 Milliarden Euro
  • Forderungen der Grünen nach Absage des Geschäfts aufgrund möglicher Risiken
  • Unklarheit über Anteile an den beteiligten Unternehmen
  • Kritische Stimmen aus der SPD zur Transparenz des Beschaffungsprozesses
  • Geplante Nutzung der Drohnen zur Abschreckung gegen Russland
  • Bedenken bezüglich der Qualität und technologischen Entwicklung der Systeme

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Widerstand im Bundestag gegen den Kauf von Kampfdrohnen
  • Beteiligung von Peter Thiel an einem der Auftragnehmer als Hauptgrund
  • Grüne fordern Absage des Milliardengeschäfts
  • Bedenken zur Transparenz der Unternehmensanteile
  • Sebastian Schäfer äußert Zweifel an der Drohnen-Beschaffung
  • Sara Nanni kritisiert unklare Einflüsse von Thiel und hohe Stückpreise
  • SPD-Experte Andreas Schwarz fordert Aufklärung zu den Geschäften
  • Drohnen sollen Bundeswehr-Brigade in Litauen zur Verfügung gestellt werden
  • Qualität der Systeme noch nicht endgültig bewertet
  • Erwarten technologische Weiterentwicklung während Vertragslaufzeit

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Wachsende Bedenken im Bundestag
  • Forderung nach Absage des Milliardengeschäfts
  • Zweifel an der Transparenz der Geschäfte
  • Unklarheit über Anteile und Einfluss von Peter Thiel
  • Risiko unzureichender Qualität der Systeme
  • Bedarf an Aufklärung und Klärung der Geschäfte
  • Mögliche Auswirkungen auf die Beschaffung durch das Parlament
  • Technologische Weiterentwicklung während Vertragslaufzeit erwartet

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel werden mehrere Stellungnahmen zitiert. Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Sebastian Schäfer äußert Bedenken bezüglich der Drohnen-Beschaffung und bemerkt, dass die Zweifel an dem Geschäft immer größer werden, da unklar ist, mit wem die Regierung solche Geschäfte macht.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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