IW-Chef und Krankenkassen kritisieren SPD-Gesundheitsabgabe
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Gesundheitspolitik und Finanzierungsdebatte in Berlin
Berlin () – Die Kritik an der Gesundheitsabgabe, die die SPD auf Kapitaleinkünfte plant, reißt nicht ab.
„Die SPD zäumt die Reformdebatte von der falschen Seite auf, denn die gesetzliche Krankenversicherung hat kein Einnahmeproblem, sondern ein Ausgabenproblem“, sagte der Chef des Instituts der deutschen Wirtschaft, Michael Hüther, der „Rheinischen Post“ (Mittwochsausgabe). „Dahinter stehen Fehlanreize und Fehlsteuerung.“
Ähnlich äußerte sich selbst der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), obwohl die Kassen von der Abgabe profitieren würden: „In diesem Jahr steht in der GKV pro Tag mehr als eine Milliarde Euro für die gesundheitliche Versorgung der 75 Millionen gesetzlich Versicherten zur Verfügung. Das ist sehr viel Geld, das muss reichen“, sagte Oliver Blatt, Vorstandsvorsitzender des GKV-Spitzenverbandes, der Zeitung. „Es muss jetzt darum gehen, die Ausgabendynamik in den Griff zu bekommen und nicht einfach nur die Einnahmen zu erhöhen und die Versicherten noch mehr zu belasten.“
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Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
SPD, Institut der deutschen Wirtschaft, Rheinische Post, Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung, GKV, Oliver Blatt, GKV-Spitzenverband
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Die Kritik an der von der SPD geplanten Gesundheitsabgabe auf Kapitaleinkünfte wird laut Experten lauter, da sie ein Ausgaben- und kein Einnahmenproblem der gesetzlichen Krankenversicherung adressiert.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Kritik an geplanten Gesundheitsabgaben der SPD
Behauptung, dass gesetzliche Krankenversicherung kein Einnahme-, sondern Ausgabenproblem hat
Fehlanreize und Fehlsteuerungen im Gesundheitssystem
Hohe Summe für die gesundheitliche Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung
Forderung nach Kontrolle der Ausgabendynamik statt Erhöhung der Einnahmen
Politik und Medien haben folgende Reaktionen gezeigt:
- Kritik an der SPD-Pläne zur Gesundheitsabgabe
- Michael Hüther: Gesetzliche Krankenversicherung hat kein Einnahme- sondern ein Ausgabenproblem
- Fehlanreize und Fehlsteuerung als Ursachen genannt
- GKV-Spitzenverband: Abgabe profitiert Kassen, dennoch Forderung nach Ausgabenreduzierung
- Oliver Blatt: Ausgabendynamik im Gesundheitssystem muss in den Griff bekommen werden
Welche Konsequenzen werden genannt?
Kritik an Gesundheitsabgabe
Fehlanreize und Fehlsteuerung in der Gesundheitsversorgung
Notwendigkeit der Kontrolle der Ausgabendynamik
Befürchtung, dass Versicherten zusätzliche Belastungen entstehen
Gesetzliche Krankenversicherung hat kein Einnahmeproblem
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Michael Hüther äußert: "Die SPD zäumt die Reformdebatte von der falschen Seite auf, denn die gesetzliche Krankenversicherung hat kein Einnahmeproblem, sondern ein Ausgabenproblem."