Hagel will Minijobgrenze auf 1.000 Euro erhöhen

Minijobs und politische Debatten in Stuttgart

() – Der Spitzenkandidat der CDU in Baden-Württemberg, Manuel Hagel, schlägt vor, die Verdienstgrenze für Minijobs auf 1.000 Euro zu erhöhen. „Minijobs und Teilzeitmodelle sind gelebte wirtschaftspolitische Vernunft“, sagte Hagel dem Nachrichtenportal „T-Online“ am Dienstag.

„Mit mir können Sie zum Beispiel gerne über eine Anhebung der Minijobgrenze auf 1.000 Euro sprechen.“ Minijobs seien wichtig für und mit geringem Einkommen.

Die Verdienstgrenze bei Minijobs orientiert sich am Mindestlohn und liegt derzeit bei 603 Euro.

Viele Unternehmer wünschen sich eine höhere oder flexiblere Grenze, um Minijobber mehr einsetzen zu können, wenn viel zu tun ist. Für können Minijobs neben der Flexibilität auch deshalb günstig sein, weil sie für ihre Minijobber nur pauschale und somit oft niedrigere Sozialversicherungsbeiträge und Steuern müssen.

Gewerkschaften wie der DGB kritisieren Minijobs unter anderem aus diesem Grund und fordern, dass sie vom ersten Euro an sozialversicherungpflichtig sein sollten.

Sie kritisieren zudem, dass Minijobs oft kein Sprungbrett in die Festanstellung seien. Dafür waren sie ursprünglich mal gedacht.

Auch in der CDU selbst wird über Minijobs gestritten.

Der Arbeitnehmerflügel CDA kritisiert in einem Antrag für den CDU-Bundesparteitag Mitte Februar, Minijobs seien zu einer „Parallelwelt der Arbeit“ geworden: „Kaum Sozialbeiträge, kaum Ansprüche, keine Absicherung in Krisenzeiten.“ Der CDA fordert, Minijobs schrittweise in „reguläre, sozialversicherungspflichtige Beschäftigung“ zu überführen.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Reinigungskraft in einer U-Bahn-Station (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

CDU, DGB, CDA

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Stuttgart

Worum geht es in einem Satz?

Der CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel schlägt vor, die Verdienstgrenze für Minijobs auf 1.000 Euro zu erhöhen, um diese Beschäftigungsform für Familien und Menschen mit geringem Einkommen attraktiver zu machen, trotz kritischer Stimmen von Gewerkschaften und innerhalb der eigenen Partei.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Vorschlag von Manuel Hagel zur Erhöhung der Verdienstgrenze für Minijobs
  • Derzeitige Verdienstgrenze für Minijobs liegt bei 603 Euro
  • Anforderungen von Unternehmern nach flexiblerer Gestaltung der Minijobgrenze
  • Niedrigere Sozialversicherungsbeiträge und Steuern für Arbeitgeber bei Minijobs
  • Kritik der Gewerkschaften an der Minijob-Regelung
  • Interne Diskussionen innerhalb der CDU über Minijobs
  • Forderungen des CDA zur sozialen Absicherung von Minijobbern

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Manuel Hagel schlägt Erhöhung der Verdienstgrenze für Minijobs auf 1.000 Euro vor
  • Minijobs wichtig für Familien und Menschen mit geringem Einkommen
  • Verdienstgrenze orientiert sich am Mindestlohn, derzeit bei 603 Euro
  • Unternehmer wünschen sich höhere oder flexiblere Grenze
  • Minijobs bieten Arbeitgebern Flexibilität und geringere Sozialabgaben
  • DGB kritisiert Minijobs, fordert Sozialversicherungspflicht ab dem ersten Euro
  • Minijobs nicht als Sprungbrett in Festanstellung geeignet
  • Innerhalb der CDU Diskussion über Minijobs
  • CDA Antrag kritisiert Minijobs als "Parallelwelt der Arbeit"
  • CDA fordert schrittweise Überführung in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Anhebung der Minijobgrenze auf 1.000 Euro
  • Erhöhung der Flexibilität für Arbeitgeber
  • Günstigere Sozialversicherungsbeiträge und Steuern für Arbeitgeber
  • Kritik von Gewerkschaften an fehlender Sozialversicherung
  • Minijobs als kein Sprungbrett in Festanstellungen
  • Interner Streit innerhalb der CDU über Minijobs
  • Forderung zur Überführung von Minijobs in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Manuel Hagel, der Spitzenkandidat der CDU in Baden-Württemberg, äußert sich zur Erhöhung der Verdienstgrenze für Minijobs und betont deren Bedeutung für Familien und Menschen mit geringem Einkommen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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