Grüne und Linke gegen höhere Verdienstgrenze bei Minijobs

Politische Kontroversen zu Minijobs in Berlin

() – Grüne und Linke lehnen die Forderung aus der CDU nach einer höheren Verdienstgrenze bei Minijobs entschieden ab. Das berichtet das Nachrichtenportal T-Online.

CDU-Spitzenkandidat aus , Manuel Hagel, hatte zuvor eine Anhebung der Minijobgrenze auf 1.000 Euro gefordert und erklärt, Minijobs seien wichtig für und mit geringem Einkommen. Die Verdienstgrenze bei Minijobs orientiert sich am Mindestlohn und liegt derzeit bei 603 Euro.

„Offenbar hat Herr Hagel immer noch nicht verstanden, welchen Schaden Minijobs anrichten“, sagte der arbeitspolitische Sprecher der Linksfraktion im Bundestag, Pascal Meiser, dem Portal. Sie bieten Beschäftigten „nicht nur keine eigenständige soziale Absicherung bei Krankheit, Arbeitslosigkeit und im Alter, sondern untergraben auch massiv die Finanzierungsbasis unseres solidarischen Sozialversicherungssystems.“

Meiser fordert stattdessen flächendeckende Tarifverträge für „gute Arbeitsbedingungen und Löhne“. Das seien Dinge, für die Baden-Württemberg einmal gestanden habe. „Aber kein Wort davon von Herrn Hagel“, sagte Meiser und fügt hinzu: „Offenkundig will Herr Hagel aus dem Land der gut bezahlten Facharbeiter lieber ein Land der prekär Beschäftigten machen.“

Die Grünen verweisen auf gegensätzliche innerhalb der Union: „Zuerst fordert die Mittelstandsvereinigung der Union, das Recht auf Teilzeit stark einzuschränken, jetzt erkennt Herr Hagel, wie wichtig Teilzeitarbeit für Familien ist. Der Arbeitnehmerflügel der Union will Minijobs weitgehend abschaffen, Herr Hagel spricht sich sogar für eine Ausdehnung der Minijobs aus“, sagte der Sprecher für Arbeit und Soziales der Fraktion, Armin Grau.

Er resümiert: „Bei der CDU herrscht arbeits- und sozialpolitisch ein komplettes Chaos.“ Auch er bemängelt, dass dem Staat durch Minijobs Sozialversicherungsbeiträge entgehen. Zudem seien sie für viele Menschen eine Falle: „Wer langfristig in Minijobs arbeitet, steht im Alter mit leeren Händen da.“ Grau fordert die Abschaffung von Minijobs mit Ausnahme für Schüler und Studierende.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Manuel Hagel, Pascal Meiser, Armin Grau

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Grüne, Linke, CDU, T-Online, Manuel Hagel, Pascal Meiser, Baden-Württemberg, Armin Grau

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin, Baden-Württemberg

Worum geht es in einem Satz?

Die Grünen und Linken lehnen die Forderung der CDU nach einer Erhöhung der Minijob-Verdienstgrenze auf 1.000 Euro ab, da sie die potenziellen negativen Auswirkungen auf die soziale Sicherheit und das solidarische Sozialversicherungssystem kritisieren.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Forderung nach Anhebung der Minijobgrenze auf 1.000 Euro durch CDU-Spitzenkandidat
  • Aktuelle Verdienstgrenze für Minijobs liegt bei 603 Euro
  • Minijobs bieten keine eigenständige soziale Absicherung
  • Kritische Stimmen der Linken bezüglich der negativen Auswirkungen von Minijobs
  • Grüne weisen auf Widersprüche innerhalb der CDU hin
  • Fokus auf Arbeits- und Sozialpolitik der CDU, die als chaotisch wahrgenommen wird

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Grüne und Linke lehnen die Forderung der CDU nach höherer Verdienstgrenze für Minijobs ab
  • Manuel Hagel (CDU) fordert Anhebung auf 1.000 Euro
  • Hagel betont Bedeutung von Minijobs für Familien und Geringverdiener
  • Pascal Meiser (Linksfraktion) kritisiert Minijobs als schädlich für soziale Absicherung
  • Meiser fordert flächendeckende Tarifverträge für bessere Arbeitsbedingungen
  • Die Grünen weisen auf interne Widersprüche in der Union hin
  • Armin Grau (Grüne) kritisiert Chaos in der arbeits- und sozialpolitischen Ausrichtung der CDU
  • Grau fordert Abschaffung von Minijobs, außer für Schüler und Studierende

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Ablehnung der Forderung nach höherer Verdienstgrenze bei Minijobs
  • Keine eigenständige soziale Absicherung für Beschäftigte
  • Untergrabung der Finanzierungsbasis des Sozialversicherungssystems
  • Forderung nach flächendeckenden Tarifverträgen für bessere Arbeitsbedingungen und Löhne
  • Gefahr prekärer Beschäftigung
  • Chaos innerhalb der CDU in Arbeits- und Sozialpolitik
  • Entgang von Sozialversicherungsbeiträgen für den Staat
  • Minijobs als Falle für langfristig Beschäftigte im Alter

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Der arbeitspolitische Sprecher der Linksfraktion im Bundestag, Pascal Meiser, kritisiert die Forderung von Manuel Hagel und erklärt, dass Minijobs den Beschäftigten keine eigenständige soziale Absicherung bieten und die Finanzierungsbasis des Sozialversicherungssystems untergraben.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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