Hagel spricht sich gegen Abschwächung der Klimaziele aus

Hagel spricht sich gegen Abschwächung der Klimaziele aus

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Klimapolitik in Baden-Württemberg: Stellungnahme von Hagel

Stuttgart () – Der baden-württembergische CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel spricht sich gegen die in Teilen seiner Partei diskutierte Abschwächung der Klimaziele aus. „Wir brauchen jetzt Stabilität und Verlässlichkeit in unseren Entscheidungen“, sagte Hagel dem Nachrichtenportal „T-Online“ am Dienstag.

„Wir wollen die Wege öffnen, um diese Ziele zu erreichen.“

Auf die Frage, ob die Klimaziele abgeschwächt werden sollten, sagte Hagel klar: „Nein.“ Deutschland hat sich das Ziel gesetzt, seinen Ausstoß an Treibhausgasen bis 2030 um 65 Prozent im Vergleich zum Jahr 1990 zu senken.

Bis 2045 soll Deutschland klimaneutral werden.

Hagel sprach sich dagegen aus, den Verbrenner-Ausstieg noch weiter aufzuweichen, als es die EU zuletzt getan hat. „Das ist ein guter Kompromiss, weil er hocheffiziente Verbrenner, Range Extender und Plug-in-Hybride erlaubt“, sagte Hagel.

„Das pauschale Verbot war schädlich. Ich will diesen grünen Kulturkampf ums Auto beenden“, so Hagel.

Die EU hatte zuletzt beschlossen, dass nun auch nach 2035 noch Autos mit Verbrennungsmotor neu zugelassen werden können.

Laut Agora Verkehrswende liegt der Wirkungsgrad von Elektroautos bei 64 Prozent. Benziner kommen lediglich auf eine Effizienz von rund 20 Prozent.

Hagel sieht die Autobauer in der Verantwortung, sich gegen Konkurrenz aus China durchzusetzen.

Auf die Frage, ob diese auch eine Mitschuld an der Krise hätten, weil sie E-Mobilität vernachlässigt hätten, antwortete Hagel: „Es gab in den letzten Jahren viele Strategiewechsel bei einigen Autobauern, das stimmt schon. Das ist zunächst eine einfache Feststellung.“

Schuldzuweisungen würden aber nicht weiterhelfen.

Klimaschutz sei ihm wichtig, sagte der CDU-Politiker weiter. „Nur hat die Ampelregierung so ziemlich jedem im Land die Lust auf Klimaschutz genommen“, sagte er.

Die Koalition aus SPD, Grünen und FDP habe durch das Heizungsgesetz eine politische Kultur geschaffen, bei der man beim Klimaschutz immer an Verbote denke. „Unsere Idee eines konservativ inspirierten Umweltschutzes geht da wohlwollender an die Sache ran.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Manuel Hagel (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Manuel Hagel

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

CDU, EU, Agora Verkehrswende, SPD, Grüne, FDP

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Stuttgart

Worum geht es in einem Satz?

CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel spricht sich klar gegen eine Abschwächung der Klimaziele aus und fordert Stabilität in den Entscheidungen zur Klimapolitik, während er den aktuellen Kompromiss zum Verbrenner-Ausstieg als sinnvoll ansieht und die Verantwortung der Autobauer betont.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Diskussion in der CDU über Klimaziele
  • Zielsetzung Deutschlands zur Reduktion von Treibhausgasen
  • EU-Beschluss zur Zulassung von Verbrennern nach 2035
  • Effizienz von Elektroautos vs. Benzinern
  • Veränderungen in der Strategie der Autobauer
  • Unzufriedenheit mit der Ampelregierung und deren Klimaschutzpolitik
  • Kultur des Klimaschutzes geprägt von Verboten

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Manuel Hagel spricht sich gegen Abschwächung der Klimaziele aus
  • Betont die Notwendigkeit von Stabilität und Verlässlichkeit in Entscheidungen
  • Will Wege zur Erreichung der Klimaziele offenhalten
  • Betont, dass Deutschland Treibhausgasemissionen bis 2030 um 65 Prozent senken will
  • Setzt sich gegen eine weitere Aufweichung des Verbrenner-Ausstiegs ein
  • Kritisiert pauschales Verbot von Verbrennerfahrzeugen als schädlich
  • Mahnt Autobauer zur Verantwortung in der Konkurrenz zu China
  • Stellt fest, dass einige Autobauer E-Mobilität vernachlässigt haben
  • Sieht Probleme im Klimaschutz durch Ampelregierung und deren Politik
  • Hebt Unterschied zwischen konservativem Umweltschutz und der Ampel-Kultur hervor

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Stabilität und Verlässlichkeit in Entscheidungen erforderlich
  • Klare Ablehnung der Abschwächung von Klimazielen
  • Zielsetzung zur Reduzierung des Treibhausgasausstoßes um 65% bis 2030
  • Ziel der Klimaneutralität bis 2045
  • Ablehnung eines weiteren Aufweichens des Verbrenner-Ausstiegs
  • Anerkennung des Kompromisses bezüglich hocheffizienter Verbrenner und Hybride
  • Kritik am pauschalen Verbot von Verbrennern
  • Forderung nach einem Ende des "grünen Kulturkampfs ums Auto"
  • Verantwortlichkeit der Autobauer gegenüber Konkurrenz aus China
  • Feststellung von Strategiewechseln bei Autobauern
  • Eindruck, dass Ampelregierung die Lust auf Klimaschutz vermindert hat
  • Kritik an der politischen Kultur im Zusammenhang mit dem Heizungsgesetz
  • Vorschlag eines wohlwollenderen Ansatzes zum Umweltschutz

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Manuel Hagel zitiert, in der er sich gegen die Abschwächung der Klimaziele ausspricht und betont: "Wir brauchen jetzt Stabilität und Verlässlichkeit in unseren Entscheidungen."

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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