Dobrindt hat keine Einwände gegen Verurteilung von Maja T. in Ungarn
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Berlin () – Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat die umstrittene Verurteilung von Maja T. zu acht Jahren Gefängnis durch ein ungarisches Gericht für zwangsläufig erklärt.
„Maja T. gehört einer linksextremistischen Gruppe an, die andere Personen mit Schlagstöcken, Gummihämmern und weiteren Waffen angegriffen hat“, sagte Dobrindt dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Da haben schwerste Körperverletzungen stattgefunden. Eine Person erlitt einen Schädelbruch. Das muss zu einer Verurteilung führen.“ Dobrindt verteidigte das Gerichtsverfahren in Ungarn: „Und da diese Straftaten in Ungarn begangen worden sind, ist aus meiner Sicht gegen ein Verfahren und ein anschließendes Urteil in Ungarn nichts einzuwenden.“
Der non-binären Person Maja T. aus Deutschland wird vorgeworfen, gemeinsam mit weiteren in Deutschland vor Gericht stehenden Beschuldigten im Februar 2023 mehrere mutmaßliche Rechtsextremisten in der ungarischen Hauptstadt Budapest angegriffen und teils schwer verletzt zu haben. Das Bundesverfassungsgericht hatte die Auslieferung von Maja T. nach Ungarn für rechtswidrig erklärt. Laut Berliner Generalstaatsanwaltschaft liegt eine verbindliche Garantieerklärung für eine Rücküberstellung von Maja T. nach Deutschland vor.
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Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bundesinnenminister, Alexander Dobrindt, CSU, ungarisches Gericht, linksextremistische Gruppe, Redaktionsnetzwerk Deutschland, Bundesverfassungsgericht, Berliner Generalstaatsanwaltschaft
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Ereignis fand im Februar 2023 statt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, Ungarn, Budapest.
Worum geht es in einem Satz?
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt unterstützt die achtjährige Gefängnisstrafe für Maja T., die wegen brutaler Angriffe auf mutmaßliche Rechtsextremisten in Ungarn verurteilt wurde, und verteidigt das ungarische Gerichtsverfahren.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Zugehörigkeit von Maja T. zu einer linksextremistischen Gruppe
Angriffe auf Personen mit Schlagstöcken und Gummihämmern
Schwerste Körperverletzungen wurden verübt
Verletzung eines Opfers mit Schädelbruch
Vorfall ereignete sich im Februar 2023 in Budapest
Maja T. und andere Beschuldigte angegriffen mutmaßliche Rechtsextremisten
Ungarisches Gericht verurteilte Maja T. zu acht Jahren Gefängnis
Auslieferung wurde vom Bundesverfassungsgericht als rechtswidrig erklärt
Garantieerklärung für Rücküberstellung nach Deutschland vorhanden
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt zitiert, in der er die Verurteilung von Maja T. und das Gerichtsverfahren in Ungarn verteidigt.