BSW in Sachsen fordert Beitritt zum Atomwaffenverbotsvertrag

Sachsen fordert Abrüstungspolitik von Berlin

() – Die BSW-Landtagsfraktion in hat die aufgefordert, dem UN-Atomwaffenverbotsvertrag beizutreten und die in stationierten US-Atomwaffen abziehen zu lassen. Das teilte der friedenspolitische Sprecher der Fraktion, Nico Rudolph, am Donnerstag mit.

Anlass ist der fünfte Jahrestag des Inkrafttretens des völkerrechtlichen Abkommens, das Entwicklung, Besitz und Einsatz von Atomwaffen verbietet.

Rudolph kritisierte, dass Deutschland weiter auf nukleare Abschreckung im Rahmen der setze und den Zugriff auf US-Atomwaffen als Teil der eigenen Sicherheitspolitik befürworte. Die Präsenz dieser Waffen in Deutschland sei ein Relikt des Kalten Krieges und stehe im Widerspruch zu Abrüstungsbemühungen.

„Dass US-Atombomben Deutschland nicht sicherer machen, sollte nach Venezuela und Grönland jedem klar sein“, sagte er.

Die BSW-Fraktion hat die sächsische Staatsregierung mehrfach aufgefordert, auf Bundesebene aktiv zu werden, etwa durch Initiativen im Bundesrat. Bisher sei die Staatsregierung jedoch untätig geblieben, kritisierte Rudolph.

Er forderte zudem, die für dieses Jahr geplante Stationierung von US-Mittelstreckenraketen in Deutschland zu verhindern.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

BSW-Landtagsfraktion, Bundesregierung, UN-Atomwaffenverbotsvertrag, NATO, sächsische Staatsregierung, Bundesrat

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Datum oder der Zeitraum, in dem das beschriebene Ereignis stattfand, ist der fünfte Jahrestag des Inkrafttretens des UN-Atomwaffenverbotsvertrags, der am 22. Januar 2021 war.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Dresden, Deutschland

Worum geht es in einem Satz?

Die BSW-Landtagsfraktion in Sachsen fordert die Bundesregierung auf, dem UN-Atomwaffenverbotsvertrag beizutreten und die US-Atomwaffen aus Deutschland abzuziehen, da die Präsenz dieser Waffen aus ihrer Sicht im Widerspruch zu Abrüstungsbemühungen steht.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Fünfter Jahrestag des Inkrafttretens des UN-Atomwaffenverbotsvertrags
  • Kritik an der deutschen Nuklearstrategie im Rahmen der NATO
  • Abzug von US-Atomwaffen als Teil deutscher Sicherheitspolitik
  • Präsenz der Atomwaffen als Relikt des Kalten Krieges
  • Widerspruch zu internationalen Abrüstungsbemühungen
  • Aufruf zur aktiven Initiative der sächsischen Staatsregierung auf Bundesebene
  • Geplante Stationierung von US-Mittelstreckenraketen in Deutschland

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • BSW-Landtagsfraktion in Sachsen fordert Beitritt der Bundesregierung zum UN-Atomwaffenverbotsvertrag
  • Forderung, die stationierten US-Atomwaffen in Deutschland abzuziehen
  • Anlass ist der fünfte Jahrestag des Inkrafttretens des Abkommens
  • Kritik an der deutschen NATO-Politik und der Unterstützung von US-Atomwaffen
  • Präsenz der US-Atomwaffen wird als Relikt des Kalten Krieges angesehen
  • Notwendigkeit von Abrüstungsmaßnahmen betont
  • BSW-Fraktion hat Staatsregierung zu aktivem Handeln auf Bundesebene aufgefordert
  • Bisherige Untätigkeit der sächsischen Staatsregierung kritisiert
  • Forderung, geplante Stationierung von US-Mittelstreckenraketen zu verhindern

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Aufforderung an die Bundesregierung, dem UN-Atomwaffenverbotsvertrag beizutreten
  • Forderung nach Abzug der US-Atomwaffen aus Deutschland
  • Kritik an der bestehenden nuklearen Abschreckung im Rahmen der NATO
  • Widerspruch zwischen Waffenpräsenz und Abrüstungsbemühungen
  • Initiativen im Bundesrat werden gefordert
  • Kritik an Untätigkeit der sächsischen Staatsregierung
  • Forderung nach Verhinderung der Stationierung von US-Mittelstreckenraketen in Deutschland

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Nico Rudolph, der friedenspolitische Sprecher der BSW-Landtagsfraktion, kritisierte, dass US-Atombomben Deutschland nicht sicherer machen und forderte den Abzug dieser Waffen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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