Grönland-Streit: Berlin erwägt Aktivierung der "Handels-Bazooka"

Grönland-Streit: Berlin erwägt Aktivierung der "Handels-Bazooka"

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Politische Strategien im Grönland-Konflikt

Berlin () – Im Grönland-Konflikt mit den USA zieht die Bundesregierung die Aktivierung des „Anti-Coercion Instruments“ als „Ultima Ratio“ in Betracht. Das geht aus einem internen Papier hervor, über das der „Spiegel“ berichtet.

In dem Schreiben hat das Auswärtige Amt festgehalten, wie sich der deutsche Vertreter in Brüssel bei den Beratungen zur Grönland-Frage verhalten sollte. Am Sonntagabend kamen die Botschafter der EU-Staaten dort zu einer Sondersitzung zusammen.

Unter dem Punkt „deutsches Verhandlungsziel“ heißt es: Wenn die USA ihre Drohung wahrmachten, „müssen wir uns auf einen Handelskonflikt vorbereiten“. Angesichts der Drohungen von US-Präsident Donald Trump gelte es, standhaft zu bleiben. „Dazu gehört auch, dass wir über unsere handelspolitischen Instrumente nachdenken.“ Eine von drei genannten möglichen Maßnahmen: „die Anwendung der ersten Stufe unseres Anti-Coercion-Instruments als Ultima Ratio“.

Einschränkend heißt es weiter: „Wir sollten unsere Reaktion sorgfältig kalibrieren, um unsere Bereitschaft und entschlossene Haltung zu zeigen, ohne unsererseits zu eskalieren.“ Die Aktivierung des Instruments wäre „ein sehr starkes politisches Signal“.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hält sich bisher mit der Ankündigung von Gegenmaßnahmen zurück.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Containerhafen von Nuuk auf Grönland am 19.01.2026

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Die vollständigen Namen von Personen im Artikel sind:

Donald Trump, Friedrich Merz

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Bundesregierung, USA, Auswärtige Amt, EU, Donald Trump, Friedrich Merz, CDU, Spiegel.

Wann ist das Ereignis passiert?

Das beschriebene Ereignis fand am 19.01.2026 statt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Nuuk, Grönland, Berlin, Brüssel

Worum geht es in einem Satz?

Die Bundesregierung erwägt im Grönland-Konflikt mit den USA als letzte Maßnahme die Aktivierung des "Anti-Coercion Instruments", um auf mögliche Drohungen von Präsident Trump zu reagieren, ohne jedoch die Situation zu eskalieren.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Grönland-Konflikt zwischen Deutschland und den USA
  • Drohungen von US-Präsident Donald Trump
  • Entwickelte diplomatische Spannungen
  • Verhandlungen innerhalb der EU über Handelspolitik
  • Notwendigkeit der Abwehr von Handelskonflikten
  • Interne Diskussionen im Auswärtigen Amt über Verhandlungsstrategien
  • Erwägung des Einsatzes des "Anti-Coercion Instruments" als Reaktion

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Bundesregierung erwägt Aktivierung des "Anti-Coercion Instruments"
  • Internes Papier des Auswärtigen Amts beschreibt Verhaltensweise in Brüssel
  • EU-Botschafter tagten zu Sondersitzung
  • Handelskonflikt wird vorbereitet falls USA Drohungen umsetzen
  • Deutsche Position soll standhaft bleiben trotz Drucks
  • Erwägung handelspolitischer Instrumente
  • Aktivierung als "Ultima Ratio" und starkes politisches Signal
  • Bundeskanzler Friedrich Merz äußert sich bisher nicht zu Gegenmaßnahmen

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Vorbereitung auf einen Handelskonflikt
  • Überdenken handelspolitischer Instrumente
  • Anwendung des Anti-Coercion-Instruments als Ultima Ratio
  • Abgabe eines starken politischen Signals
  • Kalibrierung der Reaktion zur Vermeidung von Eskalation

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zur Situation zitiert, indem das Auswärtige Amt festhält, dass man sich auf einen Handelskonflikt vorbereiten müsse, sollten die USA ihre Drohung wahrmachen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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