Politik in Berlin: Kritische Stimmen zum Krisenmanagement
Berlin () – Steffen Krach, Spitzenkandidat der SPD Berlin und angehender SPD-Landeschef, fordert als Konsequenz aus dem tagelangen Stromausfall in Berlin die Einsetzung eines Landessicherheitsrats.
„Die Bundesregierung hat im vergangenen Jahr den Nationalen Sicherheitsrat gegründet. Ich bin der Überzeugung, dass wir in Berlin analog dazu einen Landesicherheitsrat einsetzen sollten, der vom Regierenden Bürgermeister geleitet wird“, sagte er dem Tagesspiegel gemeinsam mit der SPD-Politikerin Bettina König, seiner designierten Co-Landeschefin.
Die Einsetzung eines Landessicherheitsrats solle in enger Abstimmung mit der Innenverwaltung und weiteren Ressorts erfolgen.
„Aber der Regierende Bürgermeister trägt die Gesamtverantwortung und das sollte sich auch abbilden. In den vergangenen Wochen wirkte es eher so, als ob er als Zuschauer am Rande steht“, sagte Krach und verband den Vorschlag mit einer Kritik an Berlins Regierendem Bürgermeister Kai Wegner (CDU).
Auch König sagte, Wegner habe „sehr deutlich gezeigt, dass er Krise nicht kann“.
Wegner war wegen seines Krisenmanagements beim tagelangen Stromausfall im Südwesten Berlins kritisiert worden. Wegner hatte sich nach Ansicht vieler erst zu spät vor Ort gezeigt.
Zudem hatte er am ersten Tag des Stromausfalls eine Stunde lang Tennis gespielt, dies aber zunächst nicht offen kommuniziert.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Rotes Rathaus in Berlin (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Steffen Krach, Bettina König, Kai Wegner
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
SPD, Tagesspiegel, Bettina König, Innenverwaltung, Kai Wegner, CDU
Wann ist das Ereignis passiert?
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Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Steffen Krach, der Spitzenkandidat der SPD Berlin, fordert die Einsetzung eines Landessicherheitsrats in Berlin, um auf den kürzlichen Stromausfall zu reagieren, und kritisiert dabei das Krisenmanagement von Regierendem Bürgermeister Kai Wegner.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Tagelanger Stromausfall in Berlin
- Kritisches Krisenmanagement des Regierenden Bürgermeisters Kai Wegner
- Späte Reaktion Wegners vor Ort
- Wegner spielte Tennis, während der Stromausfall andauerte
- Forderung nach politischer Verantwortung und Sicherheitsmaßnahmen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Steffen Krach fordert Einsetzung eines Landessicherheitsrats in Berlin
- Krach spricht von Gesamtverantwortung des Regierenden Bürgermeisters
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- Bettina König unterstützt die Kritik an Wegner
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- Wegner spielte Tennis während des ersten Tages des Stromausfalls und kommunizierte das nicht offen
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Einsetzung eines Landessicherheitsrats in Berlin
- Leitung durch den Regierenden Bürgermeister
- Abstimmung mit Innenverwaltung und weiteren Ressorts
- Kritik am Krisenmanagement des Regierenden Bürgermeisters
- Wahrnehmung von Inaktivität des Regierenden Bürgermeisters in Krisensituationen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Steffen Krach fordert die Einsetzung eines Landessicherheitsrats als Konsequenz aus dem Stromausfall in Berlin und kritisiert das Krisenmanagement von Regierenden Bürgermeister Kai Wegner.
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