Linke reicht Tennet-Teileinstieg nicht

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Politik in Berlin: Tennet-Übernahme im Fokus

Berlin () – Die Linkspartei hat den Einstieg des Bundes bei Tennet begrüßt und gleichzeitig für eine vollständige Übernahme des Netzbetreibers plädiert.

„Tennet ist ein natürliches Monopol mit absolut sicheren Renditen“, sagte die Parteivorsitzende Ines Schwerdtner dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Ein staatlicher Einstieg sei deshalb grundsätzlich richtig.

„Bei einem solchen Monopol hätte es aber einen vollständigen Einstieg und die dauerhafte Überführung in die öffentliche Hand gebraucht“, ergänzte Schwerdtner, die auch Mitglied im Haushaltsausschuss des Bundestages ist. Dieser hatte zuvor den Einstieg des Bundes bei Deutschlands größtem Übertragungsnetzbetreiber beschlossen.

Schwerdtner kritisierte, dass sich die Bundesregierung lediglich „für eine bloße Minderheitsbeteiligung“ entschieden habe. „Damit privatisiert sie die Gewinne und bürdet die Risiken dem Staat auf“, sagte die Linken-Chefin. Hintergrund ist, dass der Haushaltsausschuss das Geld für den Erwerb einer Sperrminorität von 25,1 Prozent freigegeben hat. Der Bund bekommt damit zwar Einfluss auf Tennet Deutschland, das bisher noch dem niederländischen Staat gehört, und kann beispielsweise bei der Besetzung der Geschäftsführung mitentscheiden. Schwerdtner würde sich jedoch auch eine stärkere finanzielle Partizipation wünschen.

„Die Gewinne, die heute an große Investmentfonds fließen, könnten genutzt werden, um die Netzentgelte zu senken und damit direkt die Strompreise für Millionen Haushalte zu drücken“, sagte sie dem RND. Genau das unterlasse die Bundesregierung aber. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) sichere so private Renditen, während Verbraucher weiter hohe Strompreise zahlen müssten. „Das ist keine verantwortungsvolle Energiepolitik, sondern Politik im Interesse von Finanzinvestoren“, kritisierte Schwerdtner.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Strommast (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Ines Schwerdtner, Katherina Reiche

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Linkspartei, Tennet, Redaktionsnetzwerk Deutschland, Bundesregierung, Katherina Reiche, CDU, Haushaltsausschuss, Staat.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin, Deutschland

Worum geht es in einem Satz?

Die Linkspartei hat den Einstieg des Bundes bei Tennet begrüßt, fordert jedoch eine vollständige Übernahme des Monopolunternehmens, um die Gewinne zu nutzen, um die Strompreise für Haushalte zu senken, anstatt sie privaten Investoren zukommen zu lassen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Einstieg des Bundes bei Tennet
  • Beschluss des Haushaltsausschusses für 25,1% Sperrminorität
  • Tennet als natürliches Monopol mit sicheren Renditen
  • Kritik an privatisierten Gewinnen und staatlichen Risiken
  • Wunsch nach vollständiger Übernahme in öffentliche Hand
  • Einfluss des Bundes auf Geschäftsführung
  • Strompreise für Verbraucher und Netzentgelte
  • Kritik an Politik im Interesse von Finanzinvestoren

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Linkspartei begrüßt den Einstieg des Bundes bei Tennet
  • Plädoyer für vollständige Übernahme des Netzbetreibers
  • Ines Schwerdtner: Tennet ist ein natürliches Monopol mit sicheren Renditen
  • Kritik an der Bundesregierung für bloße Minderheitsbeteiligung
  • Haushaltssausschuss beschloss Einstieg des Bundes mit 25,1 Prozent
  • Einfluss auf Tennet Deutschland bei Geschäftsführungsbesetzungen
  • Wunsch nach stärkerer finanzieller Partizipation
  • Kritik an hohen Strompreisen und den Privilegien für Investmentfonds
  • Vorwurf an Bundesregierung: nicht verantwortungsvolle Energiepolitik

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Zustimmung zum Einstieg des Bundes bei Tennet
  • Forderung nach vollständiger Übernahme des Netzbetreibers
  • Kritik an der Minderheitsbeteiligung der Bundesregierung
  • Privatisierung der Gewinne
  • Risikoübertragung an den Staat
  • Einfluss des Bundes auf Tennet Deutschland
  • Möglichkeit zur Mitentscheidung bei der Geschäftsführung
  • Wunsch nach stärkerer finanzieller Partizipation
  • Nutzung der Gewinne zur Senkung der Netzentgelte
  • Beitragsminderung der Strompreise für Haushalte
  • Kritik an der Energiepolitik der Bundesregierung
  • Verantwortungslosigkeit im Interesse von Finanzinvestoren

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der Parteivorsitzenden Ines Schwerdtner zitiert, die den staatlichen Einstieg bei Tennet als grundsätzlich richtig bezeichnet und eine vollständige Übernahme plädiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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