Archäologische Erkenntnisse über Pompejis Hygiene
Mainz () – Forscher der Universität Mainz haben herausgefunden, dass die hygienischen Bedingungen in den frühen öffentlichen Bädern der antiken Stadt Pompeji schlecht waren. Das teilte die Hochschule am Dienstag mit.
Demnach stammte das Wasser in den ältesten Thermen aus Brunnen und wurde nur selten gewechselt, was zu organischen Verunreinigungen führte.
Die Wissenschaftler rekonstruierten das Wassersystem anhand von Kalkablagerungen in Leitungen und Becken. Ihre Analyse ergab, dass das Grundwasser aus vulkanischen Schichten stark mineralisiert und als Trinkwasser ungeeignet war.
Erst der spätere Bau eines Aquädukts unter Kaiser Augustus verbesserte die Wasserversorgung und ermöglichte häufigere Wasserwechsel.
Zudem wiesen die Ablagerungen erhöhte Konzentrationen von Schwermetallen wie Blei auf, was auf den Austausch von Kesseln und Rohren hindeutet. Ungewöhnliche Muster in den Isotopen könnten zudem frühe vulkanische Aktivität des Vesuvs vor dem verheerenden Ausbruch im Jahr 79 nach Christus anzeigen.
Die Studie ist im Fachmagazin „PNAS“ veröffentlicht.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Im Artikel werden keine vollständigen Namen von Personen erwähnt.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Universität Mainz, Hochschule, Kaiser Augustus, PNAS
Wann ist das Ereignis passiert?
Das beschriebene Ereignis fand im Jahr 79 nach Christus statt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Mainz, Pompeji
Worum geht es in einem Satz?
Forscher der Universität Mainz haben festgestellt, dass die hygienischen Bedingungen in den frühen öffentlichen Bädern Pompejis schlecht waren, da das Wasser selten gewechselt und aus stark mineralisiertem Grundwasser entnommen wurde, was zu Verunreinigungen führte.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Schlechte hygienische Bedingungen in frühen öffentlichen Bädern von Pompeji
- Wasser aus Brunnen, seltene Wechsel
- Organische Verunreinigungen in Wasser
- Grundwasser stark mineralisiert und ungeeignet als Trinkwasser
- Bau eines Aquädukts unter Kaiser Augustus zur Verbesserung der Wasserversorgung
- Erhöhte Konzentrationen von Schwermetallen wie Blei
- Ungewöhnliche Isotopenmuster, mögliche Hinweise auf frühe vulkanische Aktivität des Vesuvs
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Nein.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Schlechte hygienische Bedingungen in öffentlichen Bädern
- Organische Verunreinigungen im Wasser
- Grundwasser ungeeignet als Trinkwasser
- Verbesserte Wasserversorgung durch Aquädukt unter Kaiser Augustus
- Häufigere Wasserwechsel ermöglicht
- Erhöhte Konzentrationen von Schwermetallen wie Blei
- Hinweise auf Austausch von Kesseln und Rohren
- Anzeichen frühzeitiger vulkanischer Aktivität des Vesuvs
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Nein.
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