Innovation in Medizin: Neues Hydrogel aus Siegen
Siegen () – Forscher der Universität Siegen und des Amsterdam University Medical Center haben ein neuartiges Hydrogel für Wundauflagen entwickelt, das die Heilung unterstützen und Infektionen verhindern soll. Das teilte die Universität Siegen am Mittwoch mit.
Für die Erfindung wurde bereits ein Patent angemeldet.
Federführend bei dem Projekt war der Chemiker Muhammad Atif, der im Rahmen des EU-Förderprogramms „STIMULUS“ an die Universität Siegen kam. Im Labor entwickelte er eine Methode, Polymere mittels Lichtbestrahlung zu dreidimensionalen Netzwerken zu verbinden, die mit Wasser zu einem Gel quellen.
In dieses Hydrogel wird ein antimikrobielles Protein eingebettet, das laut Atif den Vorteil habe, dass bisher keine Resistenzen dagegen bekannt seien.
Das Protein wirke wie ein „Kontaktgift“ auf der Geloberfläche, ohne in den Körper zu gelangen, so die Forscher. Zudem sei das gewebeähnliche Hydrogel luftdurchlässig und leite Wundflüssigkeit ab, was häufige Verbandswechsel überflüssig mache.
Bis zur Marktreife seien jedoch noch weitere Forschungsarbeiten nötig, etwa zur Verträglichkeit und zur Herstellung in größeren Mengen.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Universität Siegen (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Muhammad Atif
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Universität Siegen, Amsterdam University Medical Center, EU-Förderprogramm "STIMULUS"
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet, sind: Siegen, Amsterdam.
Worum geht es in einem Satz?
Forscher der Universität Siegen und des Amsterdam University Medical Center haben ein neuartiges, luftdurchlässiges Hydrogel für Wundauflagen entwickelt, das die Heilung unterstützt, Infektionen vorbeugt und mit einem antimikrobiellen Protein ausgestattet ist, wobei jedoch vor der Marktreife weitere Forschungsarbeiten erforderlich sind.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Forschung zur Wundheilung und Infektionsvermeidung
- Entwicklung eines neuartigen Hydrogels
- Kooperation zwischen Universität Siegen und Amsterdam University Medical Center
- Patentanmeldung für die Erfindung
- Projekt im Rahmen des EU-Förderprogramms "STIMULUS"
- Chemiker Muhammad Atif als federführende Person
- Nutzung von Lichtbestrahlung zur Verbindung von Polymeren
- Einbettung eines antimikrobiellen Proteins ins Hydrogel
- Eigenschaften des Hydrogels: luftdurchlässig, ableitend von Wundflüssigkeit
- Notwendigkeit weiterer Forschungsarbeiten zur Marktreife
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Nein.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Unterstützung der Heilung
- Vorbeugung von Infektionen
- Patentierung der Erfindung
- Entwicklung einer neuen Methode zur Polymervernetzung
- Reduzierung häufiger Verbandswechsel
- Bedarf an weiterer Forschung zur Verträglichkeit
- Notwendigkeit der Herstellung in größeren Mengen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme des Chemikers Muhammad Atif zitiert, der erklärt, dass das antimikrobielle Protein den Vorteil hat, dass bisher keine Resistenzen dagegen bekannt seien.
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