Politik: EU-Kommission zur Abkehr vom Verbrenner-Aus
Berlin () – Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) hat sich hinter die Pläne der EU-Kommission zur Abkehr vom Verbrenner-Aus gestellt und zugleich die Notwendigkeit eines konsequenten Klimaschutzes hervorgehoben.
„Wir haben eine klare Linie formuliert, die sich jetzt in den Vorschlägen der Europäischen Kommission wiederfindet“, sagte der SPD-Chef den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagsausgaben) mit Blick auf vorangegangene Forderungen der deutschen Bundesregierung. „Entscheidend ist, die Arbeitsplätze in der Autoindustrie zu schützen, den Weg zur Elektromobilität voranzutreiben und die Klimaziele einzuhalten.“
Klingbeil ergänzte: „Dabei muss mehr Flexibilität ermöglicht werden. Das ist der Weg, den wir in Europa jetzt gehen. Auch wenn wir über Details noch beraten werden, ist dieser Weg richtig.“ So habe sich beispielsweise der deutsche Vorschlag durchgesetzt, klimafreundlich produzierten Stahl aus Europa auf die CO2-Bilanz anzurechnen. „Das zeigt, wie beides möglich ist: der Schutz von Arbeitsplätzen in unseren Schlüsselindustrien und der Schutz des Klimas.“
Die Brüsseler EU-Kommission hatte am Dienstag ihre Pläne für eine Überarbeitung der sogenannten Flottengrenzwerte veröffentlicht. Anders als bisher geplant soll es grundsätzlich möglich sein, dass auch ab 2035 noch Neufahrzeuge mit klassischen Verbrennungsmotoren auf die Straßen kommen. Die Hersteller müssen dann aber die Klimabilanz ihrer Flotten etwa durch den verstärkten Einsatz von klimafreundlichen Kraftstoffen oder grünem Stahl verbessern.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Straßenverkehr (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Lars Klingbeil
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:
EU-Kommission, SPD, Funke-Mediengruppe.
Wann ist das Ereignis passiert?
Das Datum oder der Zeitraum, in dem das beschriebene Ereignis stattfand, ist Dienstag (genauer Tag nicht erwähnt).
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin, Brüssel
Worum geht es in einem Satz?
Vizekanzler Lars Klingbeil unterstützt die neuen EU-Pläne, die ein Verbot von Verbrennungsmotoren ab 2035 eher flexibilisieren, betont dabei jedoch die Notwendigkeit von Klimaschutz und den Erhalt von Arbeitsplätzen in der Autoindustrie.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Pläne der EU-Kommission zur Überarbeitung der Flottengrenzwerte
- Abkehr von einem strikten Verbot von Verbrennungsmotoren ab 2035
- Notwendigkeit, Arbeitsplätze in der Autoindustrie zu schützen
- Forderungen der deutschen Bundesregierung nach mehr Flexibilität
- Vorschlag zur Anrechnung klimaschonend produzierten Stahls auf CO2-Bilanz
- Ziel, Klimaziele einzuhalten und Elektromobilität voranzutreiben
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Der Artikel beschreibt die Reaktionen nicht.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Unterstützung der EU-Planung zur Abkehr vom Verbrenner-Aus
- Notwendigkeit eines konsequenten Klimaschutzes betont
- Schutz von Arbeitsplätzen in der Autoindustrie
- Förderung der Elektromobilität
- Einhaltung der Klimaziele
- Mehr Flexibilität im Übergangsprozess gefordert
- Berücksichtigung klimafreundlich produzierten Stahls in der CO2-Bilanz
- Überarbeitung der Flottengrenzwerte durch die EU-Kommission
- Möglichkeit, auch ab 2035 Neufahrzeuge mit Verbrennungsmotoren einzuführen
- Verbesserung der Klimabilanz der Hersteller erforderlich
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme des Vizekanzlers Lars Klingbeil zitiert, in der er die Pläne der EU-Kommission zur Abkehr vom Verbrenner-Aus unterstützt und die Notwendigkeit eines konsequenten Klimaschutzes hervorhebt.
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