Landwirtschaftspolitik in Niedersachsen: Preisdruck und Lösungen
Hannover () – Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte hat sich nach einem Treffen mit Agrarverbänden für verbindliche Lieferverträge zwischen Milchbauern und Molkereien ausgesprochen. Sie teilte mit, die aktuell teils auf 37 Cent pro Liter gefallenen Erzeugerpreise seien für die Betriebe nicht kostendeckend.
Ein Überangebot auf dem Weltmarkt und ein zu starker Preisdruck durch Handel und Molkereien verschärften die Lage.
Staudte kündigte an, sich auf der nächsten Agrarministerkonferenz für feste Verträge einzusetzen, die Menge und Preis für einen bestimmten Zeitraum im Voraus regeln. Auch Modelle zur freiwilligen Milchmengenreduzierung mit finanziellem Ausgleich seien sinnvoll, um finanzielle Schieflagen der Betriebe zu verhindern.
Die Ministerin kritisierte zugleich, dass Molkereien und ihre Interessenvertretungen in Brüssel Lobbyarbeit gegen solche verpflichtenden Verträge betrieben.
An dem Gespräch in Hannover nahmen Vertreter der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, des Landesverbandes ökologischer Landbau Niedersachsen, Bioland, Demeter, Land schafft Verbindung und des Bundesverbandes Deutscher Milchviehhalter teil. Staudte forderte abschließend die Bundesregierung zum Handeln auf und verwies auf eine Analyse der Monopolkommission, die eine zu starke Marktmacht des Lebensmittelhandels festgestellt habe.
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du gut in Tic Tac Toe? 👍
Spielername und geheimes Wort gehören zusammen. Das Captcha wird nur beim ersten autorisierten Spiel für diese Kombination in diesem Browser abgefragt.
Top 3
| Platz | Name | Punkte | Siege |
|---|---|---|---|
| Lade Rangliste ... | |||
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Kühe (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Miriam Staudte
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Agrarverbände, Molkereien, Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, Landesverband ökologischer Landbau Niedersachsen, Bioland, Demeter, Land schafft Verbindung, Bundesverband Deutscher Milchviehhalter, Bundesregierung, Monopolkommission.
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Veranstaltung fand in Hannover statt.
Worum geht es in einem Satz?
Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte fordert nach einem Treffen mit Agrarverbänden verbindliche Lieferverträge zwischen Milchbauern und Molkereien, da die derzeit niedrigen Erzeugerpreise von 37 Cent pro Liter nicht kostendeckend sind und durch Überangebot und Preisdruck verschärft werden.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Fallende Erzeugerpreise für Milch auf 37 Cent pro Liter
- Nicht kostendeckende Preise für Milchbauern
- Überangebot auf dem Weltmarkt
- Starker Preisdruck durch Handel und Molkereien
- Kritik an Lobbyarbeit der Molkereien in Brüssel
- Analyse der Monopolkommission zu Marktmacht des Lebensmittelhandels
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Die Reaktionen von Politik, Öffentlichkeit oder Medien werden im Artikel nicht beschrieben.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Verbindliche Lieferverträge zwischen Milchbauern und Molkereien gefordert
- Verbesserung der finanziellen Situation der Betriebe angestrebt
- Festlegung von Menge und Preis für bestimmte Zeiträume vorgesehen
- Mittel zur freiwilligen Milchmengenreduzierung vorgeschlagen
- Finanzielle Schieflagen der Betriebe sollen verhindert werden
- Kritik an Lobbyarbeit der Molkereien in Brüssel
- Bundesregierung zum Handeln aufgefordert
- Zu starke Marktmacht des Lebensmittelhandels festgestellt
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte zitiert, die sich für verbindliche Lieferverträge zwischen Milchbauern und Molkereien ausspricht.
- Ölkonzerne ziehen wegen Benzinpreis-Prüfung vor Gericht - 31. Juli 2026
- Neue Kürzungen: Wohnungswirtschaft schickt Brandbrief an Merz - 31. Juli 2026
- Kretschmer stellt Haltung zur AfD klar - 31. Juli 2026

