Außenpolitik und Rechtsprechung in Berlin
Berlin () – Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter hat die Entscheidung des Bundesfinanzhofs zum russischen Schattenflotten-Tanker „Eventin“ vor Rügen kritisiert. Er hoffe, „dass unsere Gerichte auch eine Zeitenwende vollziehen“ und „begreifen, was hier auf dem Spiel steht“, sagte er dem Fernsehsender „Welt“.
„Es wäre sehr hilfreich, wenn es möglich ist, damit wir auch gegenüber anderen Schiffen dieser Schattenflotte Maßnahmen treffen können.“ Die Europäische Union habe über 1.000 Schiffe sanktioniert – und die müssten irgendwo auch kontrolliert werden, weil sie Umweltschäden verursachen können. „Die sind ja nicht versichert. Sie sind auch nicht den neuesten Standards entsprechend. Das erfasst mich mit Sorge.“
Es müsse alles rechtlich abgesichert sein. „Aber ich hoffe, dass die Gerichte begreifen, was hier auf dem Spiel steht, nämlich: Die russische Kriegsfinanzierung muss eingedämmt werden. Und dazu gehört eben auch, dass Schiffe durchsucht und kontrolliert werden können.“
Der Bundesfinanzhof hatte zuvor entschieden, dass der Öltanker vor Rügen nicht konfisziert werden darf.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Roderich Kiesewetter (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Roderich Kiesewetter
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
CDU, Bundesfinanzhof, Europäische Union, Welt
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, Rügen.
Worum geht es in einem Satz?
Der CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter kritisiert die Entscheidung des Bundesfinanzhofs, den russischen Schattenflotten-Tanker "Eventin" vor Rügen nicht zu konfiszieren, und betont die Notwendigkeit, Maßnahmen gegen solche Schiffe zu ergreifen, um die russische Kriegsfinanzierung einzudämmen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Entscheidung des Bundesfinanzhofs
- Russischer Schattenflotten-Tanker "Eventin"
- Kritik von Roderich Kiesewetter
- Bedeutung für Kriegsfinanzierung
- Notwendigkeit von Kontrollmaßnahmen
- EU-Sanktionen gegen über 1.000 Schiffe
- Umweltschäden durch nicht versicherte Schiffe
- Sorge um rechtliche Absicherung
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Roderich Kiesewetter kritisiert Entscheidung des Bundesfinanzhofs
- Äußert Hoffnung auf ein Umdenken der Gerichte
- Betont die Wichtigkeit von Maßnahmen gegen russische Schattenflotte
- Erwähnt, dass die EU über 1.000 Schiffe sanktioniert hat
- Warnung vor Umweltschäden durch unversicherte und nicht normgerechte Schiffe
- Fordert rechtliche Absicherung für Kontrolle und Durchsuchung von Schiffen
- Ziel: Eindämmung der russischen Kriegsfinanzierung
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Schwierigkeit, Maßnahmen gegen andere Schiffe der Schattenflotte zu ergreifen
- Unsicherheit bezüglich der Kontrolle von sanktionierten Schiffen
- Risiko von Umweltschäden durch unsichere Schiffe
- Fehlende Versicherungen der betroffenen Schiffe
- Notwendigkeit rechtlicher Absicherung für Durchsuchungen und Kontrollen
- Fortdauernde russische Kriegsfinanzierung
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme des CDU-Außenpolitikers Roderich Kiesewetter zitiert, in der er die Entscheidung des Bundesfinanzhofs kritisiert und betont, dass die russische Kriegsfinanzierung eingedämmt werden müsse.
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