Politik: Kompromisssuche vor Rentenpaket-Abstimmung
Berlin () – Wenige Tage vor der Abstimmung im Bundestag über das umstrittene Rentenpaket wird in der Jungen Gruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion über einen möglichen Kompromiss beraten.
Das meldet die „Bild“ (Montagsausgabe) unter Berufung auf Fraktionskreise. Demnach haben die Mitglieder der Jungen Gruppe unter anderem am Sonntag ausgelotet, inwieweit einzelne Mitglieder dem Rentenpaket doch zustimmen oder sich enthalten könnten. Möglich sei die Zustimmung Einzelner, die dann beispielsweise eine persönliche Erklärung abgeben könnten. Grund sei, dass man ein Scheitern der Bundesregierung am Rentenpaket vor zwei wichtigen Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz verhindern wolle.
Außerdem wolle man die Zustimmung der SPD-Bundestagsfraktion zur Reform des Bürgergelds nicht gefährden. Gleichzeitig gehe es aber darum, den Unmut über die geplante Verlängerung des Rentenniveaus bei 48 Prozent über 2031 hinaus zu dokumentieren und dem Vorwurf, man sei vor dem Druck eingeknickt, entgegenzutreten.
Die Junge Gruppe der Unionsfraktion hat 18 Mitglieder. Stimmen alle geschlossen gegen das Rentenpaket, hätte es im Bundestag keine schwarz-rote Mehrheit.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Unionsfraktion (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Der Artikel enthält keine vollständigen Namen von Personen.
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Worum geht es in einem Satz?
In der Jungen Gruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion wird wenige Tage vor der Abstimmung über das umstrittene Rentenpaket ein möglicher Kompromiss beraten, um sowohl dem Scheitern der Bundesregierung vor anstehenden Landtagswahlen als auch der Zustimmung zur Bürgergeldreform nicht entgegenzuwirken, während gleichzeitig der Unmut über die Rentenpläne dokumentiert werden soll.
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- Geschlossene Ablehnung durch Junge Gruppe könnte schwarz-rote Mehrheit im Bundestag gefährden
Welche Konsequenzen werden genannt?
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- Dokumentation des Unmuts über geplante Rentenänderungen
- Vermeidung des Vorwurfs des Einknickens unter Druck
- Gefahr des Scheiterns der Mehrheit im Bundestag bei geschlossenem Widerstand
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Nein, im Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert.
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