Zusammenarbeit im Bereich Sicherheit und Verteidigung
Berlin () – Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und Schwedens Ministerpräsident Ulf Kristersson haben am Mittwoch eine engere Zusammenarbeit vereinbart.
„Wir haben heute beschlossen, unsere Innovationspartnerschaft weiterzuentwickeln“, sagte Merz nach der gemeinsamen Unterzeichnung der Innovationspartnerschaft am Mittwoch. „Dabei stellen wir die Zusammenarbeit in der Sicherheits- und in der Verteidigungspolitik in den Mittelpunkt. Wir gehen neue Kooperationen ein, unter anderem in der Migrationspolitik und in der Finanzpolitik. Wir werden unsere Zusammenarbeit auch im Kampf gegen die irreguläre Migration verstärken und im Bereich der Kapitalmärkte enger zusammenarbeiten.“
Auch die Zusammenarbeit in der Verteidigungsindustrie soll intensiviert werden. Den größten Unterschied im Ukraine-Krieg könne man jedoch machen, wenn man im Dezember eine Einigung zur Verwendung der russischen Vermögenswerte erreiche, so Merz. „Das ist unser stärkster Hebel, um Moskau an den Verhandlungstisch zu bewegen und diesen schrecklichen Krieg perspektivisch zu beenden.“
Er und Kristersson seien der Meinung, dass man das machen sollte. Es sei jedoch noch Überzeugungsarbeit zu leisten. „Ich habe immer gesagt, dass ich für die Vorbehalte und die Bedenken auch der belgischen Regierung Verständnis habe. Wir versuchen, diese Bedenken auszuräumen. Wir versuchen auch, hier gemeinsame Garantien zu geben, so dass es dann wirklich zu einer Nutzung dieser Erfahrungswerte kommen kann“, sagte Merz.
Die finanzielle Unterstützung des ukrainischen Militärs solle im kommenden Jahr aufgestockt werden. „Wir tun das alles nicht nur um der Ukraine zu helfen, sondern wir tun es auch in unserem eigenen Sicherheitsinteresse. Wir erwarten im Gegenzug, dass die Ukraine ein verlässlicher, zuverlässiger Partner bleibt, und das heißt auch wirklich schonungsloses Vorgehen gegen die Korruption“, sagte der Kanzler.
Kristersson ergänzte, dass man sich auf eine langfristige Konfrontation mit Russland vorbereiten müsse. Man müsse „sehr offene Worte finden, was die Korruptionsfrage in der Ukraine betrifft“, sagte der Ministerpräsident.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Ulf Kristersson und Friedrich Merz am 19.11.2025 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Friedrich Merz, Ulf Kristersson
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Friedrich Merz, CDU, Ulf Kristersson, Belgien, Ukraine
Wann ist das Ereignis passiert?
19.11.2025
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin, Schweden
Worum geht es in einem Satz?
Bundeskanzler Friedrich Merz und Schwedens Ministerpräsident Ulf Kristersson haben eine engere Zusammenarbeit in Sicherheits-, Verteidigungs-, Migrations- und Finanzpolitik vereinbart, um insbesondere den Ukraine-Konflikt zu adressieren und die Unterstützung für die Ukraine zu verstärken.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Wunsch nach engerer Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Schweden
- Notwendigkeit, die Innovationspartnerschaft weiterzuentwickeln
- Fokus auf Sicherheits- und Verteidigungspolitik
- Dringlichkeit im Umgang mit irregulärer Migration
- Finanzpolitische Kooperation als Ziel
- Intensivierung der Zusammenarbeit in der Verteidigungsindustrie
- Aktuelle Situation im Ukraine-Krieg als Hintergrund
- Bedarf an Überzeugungsarbeit hinsichtlich russischer Vermögenswerte
- Verständnis für Bedenken anderer Länder, insbesondere Belgien
- Notwendigkeit, Korruption in der Ukraine anzugehen
- Vorbereitung auf langfristige Konfrontation mit Russland
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Im Artikel wird nicht beschrieben, wie Politik, Öffentlichkeit oder Medien reagiert haben.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Engere Zusammenarbeit in Sicherheits- und Verteidigungspolitik
- Weiterentwicklung der Innovationspartnerschaft
- Neue Kooperationen in Migrations- und Finanzpolitik
- Verstärkung der Zusammenarbeit im Kampf gegen irreguläre Migration
- Intensivierung der Zusammenarbeit in der Verteidigungsindustrie
- Mögliche Einigung über russische Vermögenswerte zur Beeinflussung des Ukraine-Kriegs
- Aufstockung der finanziellen Unterstützung des ukrainischen Militärs
- Erwartung eines zuverlässigen Partnerschaftsverhaltens der Ukraine
- Notwendigkeit zur Bekämpfung von Korruption in der Ukraine
- Vorbereitung auf langfristige Konfrontation mit Russland
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bundeskanzler Friedrich Merz zitiert, in der er über die Innovationspartnerschaft und die Zusammenarbeit in verschiedenen politischen Bereichen spricht.
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