Brantner bei Antrag für allgemeine Dienstpflicht zurückhaltend

Gesellschaftliche Debatte über Dienstpflicht in Berlin

Berlin () – -Chefin Franziska Brantner hat zurückhaltend auf einen Parteitagsantrag prominenter Parteifreunde für die Einführung einer allgemeinen Dienstpflicht reagiert.

„Oberste Priorität sollte erst einmal sein, den Wehrdienst attraktiver zu machen – verbunden mit Wehrerfassung und Musterung“, sagte sie dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Wir sollten auch eine freiwillige Erfassung für Über-18-Jährige schaffen. Im Ernstfall brauchen wir auch die 45-jährige Expertin für die Programmierung von Drohnen oder den 51-jährigen Koch für die Feldküche. Ziel muss sein, dass sich viele erst einmal freiwillig melden.“

Brantner fuhr fort, sie „verstehe den Unmut der jungen Generation“ angesichts der Debatte über die Wiedereinsetzung der Wehrpflicht. „Diese Bundesregierung spricht nur über die jungen Leute, nicht mit ihnen“, sagte sie. „Nach - und Energiekrise, nach den Jahren mit hoher soll jetzt auch noch eine Rentenpolitik auf Kosten der Jungen durchgeboxt werden. Ich finde es total nachvollziehbar, wenn junge Menschen sagen: Leute, es läuft gerade nicht gut für uns. De facto brauchen wir einen neuen Generationenvertrag. Gerechte Bildungschancen, Klimaschutz, generationengerechte öffentliche Haushalte mit Investitionen statt Lobbygeschenken, eine Sozialpolitik für alle Generationen – das muss uns Verpflichtung sein.“ Das Recht auf Verweigerung habe im Übrigen Verfassungsrang. „Das sollten wir nicht antasten.“

Prominente hatten sich zuletzt in einem Antrag für den Parteitag Ende November für ein verpflichtendes Gesellschaftsjahr ausgesprochen. Darunter sind die stellvertretende Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen, Mona Neubaur, Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank, die Fraktionsvorsitzende im bayerischen Landtag, Katharina , der Vorsitzende des Verkehrsausschusses im Bundestag, Tarek Al-Wazir, und der Europaausschussvorsitzende Anton Hofreiter.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Franziska Brantner (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Franziska Brantner, Mona Neubaur, Katharina Fegebank, Katharina Schulze, Tarek Al-Wazir, Anton Hofreiter

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Grünen, Redaktionsnetzwerk Deutschland, Bundesregierung, Nordrhein-Westfalen, Mona Neubaur, Hamburg, Katharina Fegebank, bayerischen Landtag, Katharina Schulze, Bundestag, Tarek Al-Wazir, Europaausschuss, Anton Hofreiter

Wann ist das Ereignis passiert?

Der Zeitraum, in dem das beschriebene Ereignis stattfand, ist Ende November (konkret für den Parteitag).

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Grünen-Chefin Franziska Brantner hat sich zurückhaltend zu einem Antrag auf Einführung einer allgemeinen Dienstpflicht geäußert und betont, dass zunächst der Wehrdienst attraktiver gemacht werden sollte, während sie den Unmut der jungen Generation über die aktuelle Debatte über die Wehrpflicht versteht und auf die Notwendigkeit eines neuen Generationenvertrags hinweist.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Antrag auf Einführung einer allgemeinen Dienstpflicht
  • Debatte über Wehrpflicht in der Gesellschaft
  • Unmut der jungen Generation
  • Auswirkungen von Corona- und Energiekrise
  • Hohe Inflation
  • Forderung nach einem neuen Generationenvertrag
  • Gerechtigkeit in Bildungschancen und Sozialpolitik
  • Vorstellung von Altersdiversität in der Dienstpflicht

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Franziska Brantner reagiert zurückhaltend auf Antrag für allgemeine Dienstpflicht
  • Fokus auf Attraktivität des Wehrdienstes, Wehrerfassung und Musterung
  • Vorschlag für freiwillige Erfassung von Personen über 18
  • Verständnis für Unmut junger Generation
  • Kritik an der Kommunikation der Bundesregierung mit jungen Menschen
  • Forderung nach neuem Generationenvertrag
  • Betonung gerechter Bildungschancen, Klimaschutz und generationengerechte Haushalte
  • Verweis auf Verfassungsrang des Verweigerungsrechts
  • Antrag für verpflichtendes Gesellschaftsjahr von prominenten Grünen unterstützt

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Wehrdienst attraktiver gestalten
  • Freiwillige Erfassung für Über-18-Jährige schaffen
  • Bedarf an Experten im Ernstfall
  • Unmut der jungen Generation verstehen
  • Forderung nach einem neuen Generationenvertrag
  • Gerechte Bildungschancen
  • Klimaschutz
  • Generationengerechte öffentliche Haushalte
  • Sozialpolitik für alle Generationen
  • Recht auf Verweigerung hat Verfassungsrang
  • Verpflichtung zu Investitionen statt Lobbygeschenken

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Franziska Brantner zitiert, in der sie zur Diskussion über eine allgemeine Dienstpflicht Stellung nimmt und verschiedene Aspekte, wie die Attraktivität des Wehrdienstes und die Bedürfnisse junger Menschen, anspricht.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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