Gesellschaft: Krisenvorsorge im Schulalltag fördern
Berlin () – Zivile Hilfsorganisationen in Deutschland stellen sich hinter den Vorstoß von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU), Krisenvorsorge in den Schulalltag zu integrieren.
„Ein paar Stunden Schulungen pro Schuljahr sind gut umzusetzen, beispielsweise im Rahmen von Projekttagen, und retten im Notfall Leben“, sagte die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Gerda Hasselfeldt, dem „Handelsblatt“ (Dienstagausgabe). Ziel müsse sein, Schüler altersgerecht für den Bevölkerungsschutz zu sensibilisieren – „egal ob es sich um ein Extremwetterereignis, einen hybriden Angriff auf unsere Infrastruktur oder im äußersten Notfall einen bewaffneten Konflikt handelt“.
Der Präsident des Malteser-Hilfsdiensts, Georg Khevenhüller, sagte der Zeitung: „Zweifellos müssen wir uns auf allen Ebenen den Realitäten stellen.“ Je unverkrampfter Jugendlichen der richtige Umgang mit Gefahrensituationen vermittelt werde, desto selbstverständlicher würden sie es annehmen. „Die Vermittlung von Vorsorgemaßnahmen und praktischer Selbsthilfe für den Notfall sollte in der Schule dazugehören wie der Erste-Hilfe-Kurs für alle“, forderte Khevenhüller.
Das Technische Hilfswerk (THW) hob hervor, dass es nicht um Panikmache gehe, sondern um Wissen und Handlungssicherheit. „Wenn junge Menschen lernen, wie sie sich in Krisensituationen verhalten sollten, stärkt das ihre eigene Sicherheit sowie die Resilienz unserer Gesellschaft“, sagte THW-Präsidentin Sabine Lackner dem „Handelsblatt“.
Auch die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) plädiert für Krisenvorsorge an Schulen. „Bezogen auf die Gefahren durch Wasser, könnten wir uns beispielsweise gut vorstellen, richtige Verhaltensweisen rund um Hochwasserlagen zu schulen“, sagte DLRG-Präsidentin Ute Vogt der Zeitung.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Alexander Dobrindt, Gerda Hasselfeldt, Georg Khevenhüller, Sabine Lackner, Ute Vogt
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Bundesinnenministerium, Alexander Dobrindt (CSU), Deutsches Rotes Kreuz (DRK), Gerda Hasselfeldt, Malteser-Hilfsdienst, Georg Khevenhüller, Technisches Hilfswerk (THW), Sabine Lackner, Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Ute Vogt.
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Zivile Hilfsorganisationen in Deutschland unterstützen den Vorschlag von Bundesinnenminister Dobrindt, Krisenvorsorge in Schulen zu integrieren, um Schüler altersgerecht für Notfälle wie Extremwetter oder bewaffnete Konflikte zu sensibilisieren und ihre Resilienz zu stärken.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Anstieg von Krisensituationen und Gefahren
- Bedarf an besserer Krisenvorsorge
- Sensibilisierung der Schüler für Gefahren
- Integration von praktischen Übungen in den Schulunterricht
- Unterstützung durch zivile Hilfsorganisationen
- Notwendigkeit von Handlungssicherheit in Notfällen
- Förderung der Resilienz in der Gesellschaft
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Zivile Hilfsorganisationen unterstützen Dobrindts Vorstoß zur Integration von Krisenvorsorge in Schulen
- DRK-Präsidentin Gerda Hasselfeldt fordert Schulungen für Schüler zu Bevölkerungsschutz
- Malteser-Hilfsdienst-Präsident Georg Khevenhüller betont Wichtigkeit des Umgangs mit Gefahrensituationen
- THW-Präsidentin Sabine Lackner hebt Wissen und Handlungssicherheit hervor
- DLRG-Präsidentin Ute Vogt plädiert für Schulungen zu Hochwasserverhalten
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Integration von Krisenvorsorge in den Schulalltag
- Schulungen zur Sensibilisierung der Schüler für Bevölkerungsschutz
- Verbesserung der Handlungssicherheit in Krisensituationen
- Stärkung der eigenen Sicherheit junger Menschen
- Förderung der Resilienz der Gesellschaft
- Vermittlung praktischer Selbsthilfe und Vorsorgemaßnahmen
- Schulung zu Verhaltensweisen in Hochwasserlagen
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel werden mehrere Stellungnahmen von Personen zitiert, darunter Gerda Hasselfeldt, Georg Khevenhüller, Sabine Lackner und Ute Vogt, die sich alle für die Integration von Krisenvorsorge in den Schulalltag aussprechen.
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