Kulturpolitik in Berlin: Rückschlag für Jugendförderung
Berlin () – Der Hauptverband Deutscher Filmtheater (HDF) hat die schwarz-rote Koalition dazu aufgefordert, den Kulturpass für junge Menschen fortzusetzen.
„Es ist sehr schade, dass sich die Bundesregierung dazu entschieden hat, den Kulturpass nicht weiterzuführen“, sagte HDF-Chefin Christine Berg der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe). „Er war eine gute Idee, um Jugendliche für Kultur zu begeistern – für Bücher, Theater und Kinos. Wir würden es sehr begrüßen, wenn die Politik über die Einführung eines solchen Angebots wieder nachdenken würde.“
Unterstützung für den Vorstoß erhielt Berg aus der Opposition. „Der Kulturpass für junge Leute ist wichtig, um etwas mehr Chancengleichheit beim Zugang zu Kunst und Kultur zu erreichen“, sagte der kulturpolitische Sprecher der Linken, Gregor Gysi. Seine Fraktion habe in den Haushaltsberatungen des Bundestags daher beantragt, den Kulturpass fortzuführen.
Auch die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen, Misbah Khan, kritisierte das Auslaufen des Angebots. „Kulturbetriebe beleben unsere Städte und schaffen überall Begegnungsstätten. Wer lebhafte Innenstädte möchte, muss ihnen Zukunftschancen bieten – der Kulturpass trägt dazu bei“, sagte sie.
Der Kulturpass war vor zwei Jahren eingeführt worden und ermöglichte 18-Jährigen einen Zuschuss von 200 bzw. 100 Euro für den Kauf von Konzert-, Kino- oder Ausstellungstickets.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Christine Berg, Gregor Gysi, Misbah Khan
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Hauptverband Deutscher Filmtheater (HDF), Rheinland-Pfalz, Linke, Gregor Gysi, Bundestag, Grüne, Misbah Khan
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin, Deutschland
Worum geht es in einem Satz?
Der Hauptverband Deutscher Filmtheater fordert die Bundesregierung auf, den Kulturpass für junge Menschen, der den Zugang zu Kunst und Kultur fördert, fortzusetzen, nachdem die Koalition entschieden hat, ihn nicht mehr weiterzuführen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Entscheidung der Bundesregierung, den Kulturpass nicht fortzuführen
- Einführung des Kulturpasses vor zwei Jahren
- Zielgruppe sind 18-Jährige
- Zuschuss von 200 bzw. 100 Euro für Kulturveranstaltungen
- Aufruf des HDF zur Wiederbelebung des Kulturpasses
- Unterstützung aus der Opposition zur Fortsetzung des Programms
- Bedeutung des Kulturpasses für Chancengleichheit in der Kultur
- Kritik an der Einstellung des Angebots aus den Fraktionen der Linken und Grünen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- HDF fordert Fortführung des Kulturpasses für junge Menschen
- HDF-Chefin Christine Berg bedauert Entscheidung der Bundesregierung
- Berg betont positiven Effekt des Kulturpasses auf Jugendliche
- Unterstützung aus der Opposition, insbesondere von Gregor Gysi (Die Linke)
- Gysi hebt Bedeutung für Chancengleichheit beim Zugang zu Kultur hervor
- Kritik von Misbah Khan (Grüne) an Auslaufen des Kulturpasses
- Khan betont Bedeutung des Kulturpasses für lebendige Innenstädte
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Forderung nach Fortsetzung des Kulturpasses für junge Menschen
- Verlust von Chancen für Jugendliche, Zugang zu Kultur zu erhalten
- Mangelnde Chancengleichheit beim Zugang zu Kunst und Kultur
- Negative Auswirkungen auf die Belebung von Innenstädten
- Mangel an Begegnungsstätten durch Auslaufen des Angebots
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert: Christine Berg, die HDF-Chefin, äußert sich negativ über die Entscheidung der Bundesregierung, den Kulturpass nicht weiterzuführen, und hebt dessen Bedeutung für die Begeisterung junger Menschen für Kultur hervor.
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