Gesellschaftliche Engagement in Deutschland diskutiert
Berlin () – Die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Gerda Hasselfeldt, hat Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) aufgefordert, in dem Wehrdienst-Anschreiben an junge Menschen auch auf die Möglichkeit sozialer Dienste hinzuweisen. „Hier könnte man mit einfachen Mitteln für einen signifikanten Anstieg des gesellschaftlichen Engagements sorgen“, sagte Hasselfeldt dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Ein verpflichtendes Gesellschaftsjahr sieht sie aufgrund von Bürokratie und Kosten mit Skepsis.
„Wir stehen als Gesellschaft vor vielen Herausforderungen wie der Alterung der Gesellschaft oder zunehmenden Naturkatastrophen“, sagte Hasselfeldt. „Zudem gilt es, die Widerstandsfähigkeit unserer Bevölkerung auch deshalb zu erhöhen, um im äußersten Notfall auf einen bewaffneten Konflikt besser vorbereitet zu sein.“ Dazu sei „deutlich mehr gesellschaftliches Engagement“ nötig, weshalb sie die Diskussion über ein Gesellschaftsjahr grundsätzlich begrüße. Sie schränkte jedoch ein: „Bei der konkreten Gestaltung sollten wir in Betracht ziehen, ob das Ganze zeitnah realisierbar ist, ob rechtliche Risiken bestehen und wie groß der bürokratische, aber auch der finanzielle Aufwand sind.“
Mit einer Stärkung der bestehenden Freiwilligendienste würde eine deutliche Zunahme des gesellschaftlichen Engagements auf freiwilliger Basis einhergehen, zeigte sich Hasselfeldt überzeugt. Bei der Bezahlung und Anerkennung gebe es allerdings „noch viel Luft nach oben“. Zuletzt hatten sich prominente Grüne in einem Antrag für den Parteitag Ende November für ein verpflichtendes Gesellschaftsjahr ausgesprochen.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Gerda Hasselfeldt, Boris Pistorius
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Deutsches Rotes Kreuz (DRK), Boris Pistorius (SPD), Redaktionsnetzwerk Deutschland, Grüne
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die beschriebenen Ereignisse finden hauptsächlich in Berlin statt, da die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes dort interagiert und mit dem Verteidigungsminister spricht. Außerdem könnte man den allgemeinen Bezug auf Deutschland berücksichtigen, wenn man nach weiteren Orten sucht, die möglicherweise involviert sind.
Worum geht es in einem Satz?
Die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes, Gerda Hasselfeldt, fordert Verteidigungsminister Boris Pistorius auf, im Wehrdienst-Anschreiben auf soziale Dienste hinzuweisen, um das gesellschaftliche Engagement zu fördern, äußert jedoch Bedenken hinsichtlich der Umsetzung eines verpflichtenden Gesellschaftsjahrs wegen Bürokratie und Kosten.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Forderung nach Aufklärung über soziale Dienste im Wehrdienst-Anschreiben
- Hinweis auf Herausforderungen wie die Alterung der Gesellschaft und Naturkatastrophen
- Bedarf an erhöhtem gesellschaftlichem Engagement
- Skepsis gegenüber einem verpflichtenden Gesellschaftsjahr aufgrund von Bürokratie und Kosten
- Stärkung bestehender Freiwilligendienste als Alternative
- Diskussion über ein Gesellschaftsjahr durch prominente Grüne
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Gerda Hasselfeldt fordert Minister Pistorius auf, auf soziale Dienste im Wehrdienst-Anschreiben hinzuweisen
- Vorschlag zur Erhöhung des gesellschaftlichen Engagements durch einfache Maßnahmen
- Skepsis gegenüber einem verpflichtenden Gesellschaftsjahr wegen Bürokratie und Kosten
- Erwähnung der Herausforderungen wie demographischer Wandel und Naturkatastrophen
- Notwendigkeit, die Widerstandsfähigkeit der Bevölkerung zu erhöhen
- Zustimmung zur Diskussion über ein Gesellschaftsjahr, aber Bedenken hinsichtlich Realisierbarkeit und Aufwand
- Überzeugung, dass Stärkung von Freiwilligendiensten zu mehr freiwilligem Engagement führt
- Verbesserungspotential bei Bezahlung und Anerkennung vorhanden
- Grüne sprechen sich für ein verpflichtendes Gesellschaftsjahr aus
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Anstieg des gesellschaftlichen Engagements
- Erhöhung der Widerstandsfähigkeit der Bevölkerung
- Bessere Vorbereitung auf bewaffnete Konflikte
- Notwendigkeit der Diskussion über ein Gesellschaftsjahr
- Bedarf an Stärkung der bestehenden Freiwilligendienste
- Verbesserung von Bezahlung und Anerkennung
- Herausforderungen durch Alterung der Gesellschaft
- Zunahme von Naturkatastrophen
- Berücksichtigung rechtlicher Risiken
- Abwägung bürokratischer und finanzieller Aufwände
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes, Gerda Hasselfeldt, zitiert. Sie fordert, dass im Wehrdienst-Anschreiben auf die Möglichkeit sozialer Dienste hingewiesen werden sollte.
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