Thüringer Ministerin fordert Systemwechsel in Pflegefinanzierung

Pflegeversicherung Reform in Thüringen

() – Thüringens Gesundheitsministerin Katharina Schenk hat einen grundlegenden Systemwechsel in der Pflegeversicherung gefordert. Die Ministerin teilte am Mittwoch mit, die aktuellen Eigenanteile für Pflegeleistungen seien für viele an die Grenze des Machbaren gestiegen, weshalb eine Reform der Pflegefinanzierung dringend notwendig sei.

Schenk setzt sich für den sogenannten Sockel-Spitze-Tausch ein, bei dem Pflegebedürftige künftig nur einen festen Eigenanteil sollen, während die Pflegeversicherung alle darüber hinausgehenden Kosten übernimmt.

Die Bund-Länder-Arbeitsgruppe habe sich darauf verständigt, verschiedene Modelle zur Begrenzung der Eigenanteile weiter zu prüfen, hieß es.

Kritisch sieht die Ministerin Überlegungen zur Abschaffung des Pflegegrades 1 und der Nachbarschaftshilfe. Diese niedrigschwelligen Angebote seien wichtig, um Menschen ein langes selbstbestimmtes Leben zu Hause zu ermöglichen und könnten höhere Pflegekosten verhindern, betonte Schenk.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Katharina Schenk (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Thüringens Gesundheitsministerium, Bund-Länder-Arbeitsgruppe Pflege

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Erfurt

Worum geht es in einem Satz?

Thüringens Gesundheitsministerin Katharina Schenk fordert eine Reform der Pflegeversicherung, um die steigenden Eigenanteile für Pflegeleistungen zu begrenzen, und spricht sich für ein Modell aus, bei dem Pflegebedürftige einen festen Eigenanteil zahlen und die Versicherung alle weiteren Kosten übernimmt.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Steigende Eigenanteile für Pflegeleistungen
  • Finanzielle Belastung für Pflegebedürftige
  • Forderung nach Reform der Pflegefinanzierung
  • Diskussion um den Sockel-Spitze-Tausch
  • Position der Bund-Länder-Arbeitsgruppe Pflege
  • Kritische Haltung zu Abschaffung von Pflegegrad 1
  • Bedeutung von niedrigschwelligen Angeboten für selbstbestimmtes Leben

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Im Artikel wird nicht beschrieben, wie Politik, Öffentlichkeit oder Medien reagiert haben.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Grundlegender Systemwechsel in der Pflegeversicherung gefordert
  • Reform der Pflegefinanzierung als dringend notwendig erachtet
  • Einführung des Sockel-Spitze-Tauschs vorgeschlagen
  • Prüfung verschiedener Modelle zur Begrenzung der Eigenanteile angestoßen
  • Bedenken hinsichtlich der Abschaffung des Pflegegrades 1 geäußert
  • Wichtige Rolle der Nachbarschaftshilfe betont
  • Gefahr höherer Pflegekosten bei Abschaffung niedrigschwelliger Angebote erkannt

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der Thüringer Gesundheitsministerin Katharina Schenk zitiert, die einen grundlegenden Systemwechsel in der Pflegeversicherung fordert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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