Erfurts Stadtspitze irritiert über Aus für Bundesagentur-Ansiedlung

Politik: Enttäuschung in Erfurt über DATI-Absage

() – Die Erfurter Stadtspitze hat überrascht und irritiert auf die Absage der Ansiedlung der Deutschen Agentur für Transfer und Innovation (DATI) in der ICE-City reagiert. Das teilte Oberbürgermeister Andreas Horn aus seinem mit. ‚Diese Absage des Bundesforschungsministeriums hat uns kalt erwischt‘, sagte Horn. ‚Dass der Bund nicht zu seiner Zusage und damit zu Erfurt und auch zu Ostdeutschland steht, trifft uns doppelt.‘

Horn wies Kritik zurück, er habe sich nicht ausreichend um das Projekt gekümmert.

Die ICE-City gehöre zu den Kernprojekten der Stadt und werde mit ihrer Strahlkraft den Standort Erfurt weiter aufwerten. ‚Ich habe daher der neuen -Chefin Frau Palla kürzlich zu ihrem Amtsantritt gratuliert und deutlich gemacht, dass die ICE-City und Investitionsvorhaben dort in meinen Ämtern höchste Priorität genießen‘, so der Oberbürgermeister. Auch der Umstand, dass die DATI nicht mehr im Koalitionsvertrag zu finden sei, sei kein Maßstab.

Jetzt gelte es, nach vorn zu schauen.

Horn kündigte an, Bundesforschungsministerin Dorothee Bär anzuschreiben und einen ‚adäquaten Ersatz‘ zu fordern. Stadtentwicklungsdezernent Lars Bredemeier untermauerte dies: ‚Wir erwarten vom Bund, dass er zu seinem Wort steht und auch im Osten größere Bundesbehörden ansiedelt.

Wir sind Landeshauptstadt, wir sind Hochtechnologiestandort, wir bleiben dran und sind zu allen Gesprächen bereit.‘

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Bundesagentur für (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Deutsche Agentur für Transfer und Innovation (DATI), Bundesforschungsministerium, Dorothee Bär, Stadt (Erfurt), ICE-City, Landeshauptstadt, Hochtechnologiestandort, Oberbürgermeister Andreas Horn, Stadtentwicklungsdezernent Lars Bredemeier.

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Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Erfurt, ICE-City

Worum geht es in einem Satz?

Die Erfurter Stadtspitze zeigt sich enttäuscht über die Absage der Ansiedlung der Deutschen Agentur für Transfer und Innovation in der ICE-City und fordert eine klare Zusage des Bundes zur Unterstützung Ostdeutschlands.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Absage der Ansiedlung der Deutschen Agentur für Transfer und Innovation (DATI)
  • Reaktion der Erfurter Stadtspitze auf diese Absage
  • Erwartung des Bundes, dass er zu Zusagen steht
  • Unsicherheit über politische Unterstützung im Koalitionsvertrag
  • Ziel der Stadt, Erfurt als Hochtechnologiestandort zu stärken

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Erfurter Stadtspitze hat überrascht und irritiert auf Absage reagiert
  • Oberbürgermeister Andreas Horn spricht von „kaltem Erwischen“
  • Kritik an Horns Engagement für das Projekt wird zurückgewiesen
  • ICE-City gilt als Kernprojekt zur Standortaufwertung
  • Horn plant, Bundesforschungsministerin Dorothee Bär anzuschreiben
  • Forderung nach „adäquatem Ersatz“ für die DATI
  • Stadtentwicklungsdezernent Lars Bredemeier betont die Erwartung an den Bund
  • Erfurt wird als Hochtechnologiestandort hervorgehoben, Bereitschaft zu Gesprächen signalisiert

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Überraschung und Irritation in der Stadtspitze
  • Enttäuschung über die Absage des Bundesforschungsministeriums
  • Rückweisung der Kritik an mangelnder Fürsorge für das Projekt
  • Bestätigung der Priorität der ICE-City für die Stadtentwicklung
  • Ankündigung, einen 'adäquaten Ersatz' zu fordern
  • Erwartung, dass der Bund zu seinem Wort steht
  • Fortdauernde Bereitschaft zu Gesprächen mit dem Bund

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme des Oberbürgermeisters Andreas Horn zitiert, der seine Überraschung und Irritation über die Absage der Ansiedlung der DATI in Erfurt ausdrückt.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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