Sozialverband Deutschland kritisiert geplante Bürgergeld-Reform

Sozialverband Deutschland kritisiert geplante Bürgergeld-Reform

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Gesellschaft: Wohnkostenregelung und Bürgergeld in Berlin

Berlin () – Der Sozialverband Deutschland fürchtet, dass die geplante Abschaffung einer Karenzregelung für Wohnkosten beim Bürgergeld viele Betroffene in ernste finanzielle Schwierigkeiten stürzen könnte. „Es ist nachvollziehbar, dass keine Luxuswohnungen vom Amt gegenfinanziert werden sollen“, sagte die SoVD-Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben) über die Pläne der Bundesregierung.

Gleichzeitig zeige aber die Praxis, dass niemand sofort umziehen könne, weil die Miete nicht vom Amt übernommen wird – gerade auf dem extrem angespannten Wohnungsmarkt, wo es immer weniger bezahlbaren Wohnraum gebe. „Den Betroffenen bleibt also keine Alternative als den Regelbedarf für die Miete zu nutzen“, sagte Engelmeier. „Entsprechend leer dürfte der Kühlschrank am Ende des Monats sein.“

Die schwarz-rote Koalition hat sich im Rahmen einer Neuaufstellung des Bürgergelds unter anderem darauf geeinigt, dass eine bisher geltende Karenzzeit von einem Jahr bei zu hohen Kosten für die Miete abgeschafft werden soll.

Engelmeier sagte, dass es ein „wichtiges und richtiges Signal an die Bürger“ sei, dass Sozialleistungsmissbrauch ein Riegel vorgeschoben werde. „Nur so funktioniert Solidarität in unserer Gesellschaft“, sagte sie. „Sie gilt nicht bedingungslos – vor allem nicht für diejenigen, die sie ausnutzen.“

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Michaela Engelmeier

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Sozialverband Deutschland, Funke-Mediengruppe, Bundesregierung, schwarz-rote Koalition.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Der Sozialverband Deutschland warnte, dass die geplante Abschaffung der Karenzregelung für Wohnkosten beim Bürgergeld viele Betroffene in finanzielle Not bringen könnte, da der angespannten Wohnungsmarkt keinen schnellen Umzug erlaubt.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Geplante Abschaffung der Karenzregelung für Wohnkosten beim Bürgergeld
  • Bedenken des Sozialverbands Deutschland bezüglich finanzieller Schwierigkeiten für Betroffene
  • Anspannung auf dem Wohnungsmarkt und mangelnder bezahlbarer Wohnraum
  • Regelbedarf für Miete als einzige Alternative für Betroffene
  • Abnahme der finanzielle Unterstützung durch das Amt für hohe Mietkosten
  • Abmachung der schwarz-roten Koalition zur Neuaufstellung des Bürgergelds

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Sozialverband Deutschland zeigt sich besorgt über geplante Abschaffung der Karenzregelung für Wohnkosten
  • Michaela Engelmeier äußert, dass viele Betroffene in finanzielle Schwierigkeiten geraten könnten
  • Kritik an der fehlenden Möglichkeit zum sofortigen Umziehen auf dem angespannten Wohnungsmarkt
  • Hinweis auf die Gefahr, dass Betroffene auf Regelbedarf für Miete angewiesen sind
  • Engelmeier sieht Abschaffung der Karenzregelung als Signal gegen Sozialleistungsmissbrauch
  • Betonung der Wichtigkeit von Solidarität in der Gesellschaft

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Ernste finanzielle Schwierigkeiten für Betroffene
  • Unmöglichkeit, kurzfristig umzuziehen
  • Nutzung des Regelbedarfs für Miete bleibt als einzige Alternative
  • Risiko von leeren Kühlschränken am Monatsende
  • Signal gegen Sozialleistungsmissbrauch
  • Beeinträchtigung der Solidarität in der Gesellschaft

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Michaela Engelmeier, der Vorstandsvorsitzenden des Sozialverbands Deutschland, zitiert. Sie äußert Bedenken zur Abschaffung der Karenzregelung für Wohnkosten beim Bürgergeld und betont die finanziellen Schwierigkeiten, in die Betroffene dadurch geraten könnten.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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