Zukunft der Automobilindustrie in Berlin
Berlin () – Der Verband der Automobilindustrie (VDA) hat an einem Positionspapier der Unionsfraktion zur Zukunft der Autoindustrie mitgeschrieben. Der Titel des vierseitigen Schriftstücks, über das der „Spiegel“ berichtet, lautet: „Positionssammlung zur IAA 2025“, also der Internationalen Automobilausstellung Anfang September in München.
Gleich darunter findet sich der Einschub: „LILA – Änderung vom VDA“. Unter anderem warnt der VDA in einer Passage, dass der Umstieg auf Elektroautos zu weniger Beschäftigung führe und fordert: „Doch es liegt an der Politik, ob Zukunftsinvestitionen wieder in DE getätigt werden und so neue Jobs entstehen.“ Der VDA wünscht sich neben besseren Mobilfunknetzen an der Autobahn: „Zusätzliche Mittel aus Sondervermögen Infrastruktur zur Modernisierung der Autobahnen und Bundesstraßen nutzen.“
In der Fassung, über die der „Spiegel“ berichtet, schreibt offensichtlich auch der Bundestagsabgeordnete Tilman Kuban mit. Der Ex-Vorsitzende der Jungen Union oder seine Mitarbeiter fügen ihre Anmerkungen mit roter Schrift hinzu und unterstützen dabei die Punkte des VDA. Man schaffe ein nationales Sofortprogramm zum Bürokratierückbau mit klar messbaren Zielen und, so ergänzt man, „die sofortige Aufhebung des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes“.
Die Unionsfraktion formuliert, dass ein Qualifizierungsprogramm für die Beschäftigten aufgelegt werden solle. Doch Kuban oder seine Leute widersprechen: „Nicht sinnvoll: Aktuell herrscht Stellenabbau und kein Fachkräftemangel, sieht VDA auch so.“ In ihrer Positionssammlung kritisiert die Union das „übergriffige Verbrenner-Aus“, ganz im Sinne des VDA, der diesen Punkt also selbst nicht mehr machen muss. Kuban oder seine Büroleute steuern bei, dass die lästige „Grenzwertregulierung“ wegfallen müsse. Man verlangt: „Stärkeres Wording muss her: Strafzahlungen abschaffen oder aussetzen.“
Der VDA fordert in Lila: „Ein vorausschauender Ausbau von Strom- und Wasserstoffnetzen ist unerlässlich.“ Kuban, in eckigen Klammern, ergänzt: „Punkt sollte weiter nach oben.“ Auf Anfrage wollte sich die Unionsfraktion nicht äußern, bestreitet aber nicht die Existenz des Schreibens. Dort versteht man nicht, dass es problematisch sein könnte.
Der VDA hält das Ganze für einen normalen, demokratischen Vorgang. „Dass der VDA – wie auch andere Verbände, NGOs oder Unternehmen – bei der Erstellung von Papieren und der Erarbeitung von Positionen durch die Politik nach seiner Expertise gefragt wird, ist ein ganz normaler Vorgang“, erklärte eine Sprecherin des Verbands. Welche der Einschätzungen Eingang finden, liege in der Entscheidung des Anfragenden.
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du gut in Tic Tac Toe? 👍
Spielername und geheimes Wort gehören zusammen. Das Captcha wird nur beim ersten autorisierten Spiel für diese Kombination in diesem Browser abgefragt.
Top 3
| Platz | Name | Punkte | Siege |
|---|---|---|---|
| Lade Rangliste ... | |||
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Autoproduktion (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Die vollständigen Namen der Personen im Artikel sind:
Tilman Kuban
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Der Verband der Automobilindustrie (VDA), Unionsfraktion, Internationale Automobilausstellung (IAA), Bundestagsabgeordneter Tilman Kuban, Junge Union, Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz, Unionsfraktion, NGOs.
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die beschriebenen Ereignisse fanden in folgenden Orten statt:
Berlin, München
Worum geht es in einem Satz?
Der Verband der Automobilindustrie (VDA) hat an einem Positionspapier der Unionsfraktion zur Zukunft der Autoindustrie mitgewirkt, in dem er vor den negativen Auswirkungen des Umstiegs auf Elektroautos auf die Beschäftigung warnt und zusätzliche Investitionen in Infrastruktur sowie die Aufhebung bestimmter Regelungen fordert.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Zusammenarbeit zwischen VDA und Unionsfraktion
- Vorbereitung auf Internationale Automobilausstellung 2025
- Warnung des VDA über Beschäftigungsrückgang durch Elektroautos
- Forderung nach Investitionen in Deutschland
- Ergänzungen von Bundestagsabgeordnetem Tilman Kuban
- Vorschlag eines nationalen Sofortprogramms
- Kritik an Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz
- Forderung nach Qualifizierungsprogrammen
- Ablehnung von Fachkräftemangel
- Kritik am "Verbrenner-Aus" und Grenzwertregulierung
- Dringlichkeit beim Ausbau von Strom- und Wasserstoffnetzen
- VDA sieht Prozess als normalen demokratischen Vorgang
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- VDA warnt vor weniger Beschäftigung durch Umstieg auf Elektroautos
- VDA fordert politische Unterstützung für Zukunftsinvestitionen in Deutschland
- VDA wünscht bessere Mobilfunknetze und Nutzung von Infrastruktur-Sondermitteln
- Tilman Kuban von der Unionsfraktion ergänzt Punkte des VDA schriftlich
- Vorschlag für nationales Sofortprogramm zur Bürokratieabbau
- Kritik an bestehendem Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz
- Unionsfraktion plant Qualifizierungsprogramm, jedoch Widerspruch von Kuban
- Kritik an "übergriffigem Verbrenner-Aus", Unterstützung durch VDA
- Forderung nach Abschaffung oder Aussetzung von Strafzahlungen
- VDA fordert Ausbau von Strom- und Wasserstoffnetzen
- Unionsfraktion möchte nicht zur Thematik äußern, bestreitet aber nicht die Existenz des Schreibens
- VDA sieht Zusammenarbeit mit Politik als normalen Vorgang
Welche Konsequenzen werden genannt?
- weniger Beschäftigung durch Umstieg auf Elektroautos
- mögliche Investitionen in Deutschland
- Notwendigkeit besserer Mobilfunknetze an Autobahnen
- Nutzung zusätzlicher Mittel für Infrastrukturmodernisierung
- nationaler Sofortprogramm zum Bürokratierückbau
- kritische Haltung zum Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz
- geplantes Qualifizierungsprogramm für Beschäftigte
- Stellenabbau anstelle von Fachkräftemangel
- Forderung nach Abschaffung oder Aussetzung von Strafzahlungen
- vorausschauender Ausbau von Strom- und Wasserstoffnetzen erforderlich
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme einer Person oder Organisation zitiert. Der VDA erklärt: "Dass der VDA - wie auch andere Verbände, NGOs oder Unternehmen - bei der Erstellung von Papieren und der Erarbeitung von Positionen durch die Politik nach seiner Expertise gefragt wird, ist ein ganz normaler Vorgang."
- Vollbrand einer Lkw-Zugmaschine auf A1 bei Schwelm - 30. Juli 2026
- Feuerwehr Gronau löscht Dachstuhlbrand in der Herzogstraße - 30. Juli 2026
- Brand eines Wohnhauses in Kastl – mehrere Personen verletzt - 30. Juli 2026

