Hamburg: Kritische Stimmen zur Opernfinanzierung
Hamburg () – Die Fraktion Die Linke in der Hamburgischen Bürgerschaft hat die Finanzierung der geplanten Kühne-Oper scharf kritisiert. Die Politiker beziehen sich dabei auf das aktuelle Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler, in dem das Opernprojekt als „Opern-Geschenk mit Risiko“ bezeichnet wird.
David Stoop, haushaltspolitischer Sprecher der Linken, erklärte, die finanziellen Risiken für die Stadt seien erheblich.
„Allein schon die standortspezifischen Mehrkosten liegen bei 147,5 Millionen Euro. Marktbedingte Kostensteigerungen sind da noch nicht eingerechnet“, so Stoop.
Er sagte, dass Milliardär Kühne durch seinen Wohnsitz in der Schweiz keine Steuern in Hamburg zahle.
Marco Hosemann, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der Linksfraktion, ergänzte, der Senat lasse sich die Stadtentwicklung von „zwielichtigen Milliardären“ diktieren. Anstatt demokratische Prozesse zu initiieren, lasse sich der Senat von Kühne vorschreiben, wo und wie eine neue Oper realisiert werde.
Der Bund der Steuerzahler hatte vorgeschlagen, die 311,5 Millionen Euro der Stadt besser in den Erhalt der alten Oper zu investieren.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Linken-Parteitag (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
David Stoop, Marco Hosemann, Kühne
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Die Linke, Hamburgische Bürgerschaft, Bundes der Steuerzahler, Kühne, Senat.
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Hamburg
Worum geht es in einem Satz?
Die Fraktion Die Linke in der Hamburgischen Bürgerschaft kritisiert die Finanzierung der geplanten Kühne-Oper scharf und warnt vor hohen finanziellen Risiken, während sie vorschlägt, die eingesetzten Mittel besser in die Sanierung der alten Oper zu investieren.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Kritik an der Finanzierung der Kühne-Oper durch Die Linke in Hamburg
- Bezugnahme auf das Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler
- Bezeichnung des Opernprojekts als "Opern-Geschenk mit Risiko"
- Hohe standortspezifische Mehrkosten (147,5 Millionen Euro)
- Fehlende Berücksichtigung marktbedingter Kostensteigerungen
- Milliardär Kühne zahlt keine Steuern in Hamburg
- Einflussnahme von Kühne auf Stadtentwicklung
- Forderung nach demokratischen Prozessen anstelle von Vorgaben durch Milliardäre
- Vorschlag des Bundes der Steuerzahler für Investition in den Erhalt der alten Oper
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Kritik der Fraktion Die Linke in der Hamburgischen Bürgerschaft an der Finanzierung der geplanten Kühne-Oper
- Bezugnahme auf das Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler
- Opernprojekt wird als "Opern-Geschenk mit Risiko" bezeichnet
- David Stoop weist auf erhebliche finanzielle Risiken für die Stadt hin
- Standortspezifische Mehrkosten von 147,5 Millionen Euro ohne marktbedingte Kostensteigerungen
- Milliardär Kühne zahlt aufgrund seines Wohnsitzes in der Schweiz keine Steuern in Hamburg
- Marco Hosemann kritisiert Einfluss von "zwielichtigen Milliardären" auf die Stadtentwicklung
- Forderung nach demokratischen Prozessen statt Vorgaben durch Kühne
- Vorschlag des Bundes der Steuerzahler, Geld besser in den Erhalt der alten Oper zu investieren
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Finanzielle Risiken für die Stadt sind erheblich
- Standortbezogene Mehrkosten von 147,5 Millionen Euro
- Marktbedingte Kostensteigerungen nicht eingerechnet
- Steuerzahlungen von Kühne in Hamburg entfallen
- Einfluss von Milliardären auf Stadtentwicklung
- Fehlende demokratische Prozesse bei der Entscheidungsfindung
- Vorschlag, Mittel in den Erhalt der alten Oper zu investieren
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. David Stoop, der haushaltspolitische Sprecher der Linken, äußerte Bedenken hinsichtlich der finanziellen Risiken für die Stadt, insbesondere die hohe Summe von 147,5 Millionen Euro für standortspezifische Mehrkosten.
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