Gesellschaft: Cannabis-Clubs in Niedersachsen wachsen
Hannover/Düsseldorf () – In Niedersachsen sind deutschlandweit die meisten Cannabis-Clubs genehmigt worden. In dem Bundesland gab es bislang 68 Genehmigungen, wie aus einer Abfrage des Münchner Merkur von Ippen-Media unter den für die Genehmigung zuständigen Landesbehörden hervorgeht.
Dahinter folgt Nordrhein-Westfalen, wo mindestens 48 Anbauvereinigungen genehmigt wurden. Anders als in anderen Bundesländern gibt es in Nordrhein-Westfalen mehrere zuständige Behörden. Von den fünf für die Genehmigung zuständigen Bezirksregierungen antworteten drei.
In Rheinland-Pfalz gibt es 28 Cannabis-Clubs, in Baden-Württemberg 26. Die wenigsten Anbauvereinigungen finden sich in Bayern (8), Thüringen (6), Mecklenburg-Vorpommern (4) und Bremen (2). Die Bundesländer Saarland und Schleswig-Holstein nannten auf Anfrage keine Zahlen.
Am Montag war in Berlin ein erster Zwischenbericht der Evaluation des Cannabis-Gesetzes vorgestellt worden. Demnach zeichne sich ab, dass die Anbauvereinigungen „für die vom Gesetzgeber beabsichtigte Verdrängung des Schwarzmarktes bislang keinen relevanten Beitrag leisten“. Im Jahr 2024 haben in Deutschland laut Bericht schätzungsweise 5,3 Millionen Erwachsene Cannabis konsumiert. Die Anbauvereinigungen produzierten jedoch weniger als 0,1 Prozent der benötigten Menge.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Im Artikel kommen keine vollständigen Namen von Personen vor.
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Bayern, Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern, Bremen, Saarland, Schleswig-Holstein, Berlin.
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Hannover, Düsseldorf, Berlin.
Worum geht es in einem Satz?
In Niedersachsen wurden mit 68 Genehmigungen die meisten Cannabis-Clubs in Deutschland genehmigt, während die Anbauvereinigungen bisher kaum zur Verdrängung des Schwarzmarktes beitragen konnten.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Genehmigung von Cannabis-Clubs in Niedersachsen
- Abfrage der Genehmigungen durch Ippen-Media
- Unterschiedliche Anzahl genehmigter Anbauvereinigungen in Bundesländern
- Zwischenbericht zur Evaluation des Cannabis-Gesetzes
- Geringer Beitrag der Anbauvereinigungen zur Verdrängung des Schwarzmarktes
- Hohe Zahl von Cannabis-Konsumenten in Deutschland
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- In Niedersachsen wurden 68 Cannabis-Clubs genehmigt.
- Nordrhein-Westfalen folgt mit mindestens 48 genehmigten Anbauvereinigungen.
- Rheinland-Pfalz hat 28 Cannabis-Clubs, Baden-Württemberg 26.
- Bayern hat 8, Thüringen 6, Mecklenburg-Vorpommern 4 und Bremen 2 Anbauvereinigungen.
- Saarland und Schleswig-Holstein gaben keine Zahlen an.
- Erster Zwischenbericht zur Evaluation des Cannabis-Gesetzes wurde in Berlin vorgestellt.
- Anbauvereinigungen leisten bislang keinen relevanten Beitrag zur Verdrängung des Schwarzmarktes.
- Schätzungsweise 5,3 Millionen Erwachsene in Deutschland konsumieren 2024 Cannabis.
- Anbauvereinigungen produzieren weniger als 0,1 Prozent der benötigten Menge.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Hohe Anzahl genehmigter Cannabis-Clubs in Niedersachsen
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- Mehrere zuständige Behörden in Nordrhein-Westfalen
- Entwicklung des Cannabis-Konsums in Deutschland
- Geringer Beitrag der Anbauvereinigungen zur Verdrängung des Schwarzmarktes
- Produktionsmenge der Anbauvereinigungen marginal im Verhältnis zum Bedarf
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