Brantner verlangt von Merz engere europäische Koordination

Internationale Politik: Reaktionen zum Gaza-Konflikt

Berlin () – Grünen-Chefin Franziska Brantner fordert nach der Rede von US-Präsident vor der UN-Vollversammlung in den deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zum Handeln auf. „Trumps Attacken auf die UN und auf zentrale Errungenschaften der internationalen Gemeinschaft zeigen: Europa muss umso geschlossener zusammenstehen“, sagte die Chefin der Grünen dem Nachrichtenportal „T-Online“ am Dienstag. „Friedrich Merz beschwört in Sonntagsreden Europas Stärke und blockiert Montagsfrüh gemeinsames Vorgehen.“

Mit Blick auf den im Gazastreifen sagte Brantner, dass Kanzler Merz und Außenminister Johann Wadephul (CDU) sich entscheiden müssten. „Stellen sie sich an die Seite der Kräfte, die sich für Sicherheit für alle in Israel und Palästina einsetzen? Oder sehen sie tatenlos zu, wie die Perspektive auf ein Ende der Gewalt, auf Frieden und auf die Freilassung der Geiseln in immer weitere Ferne rückt?“ Sie forderte die auf, „die Initiative für eine Zweistaatenlösung mit aller Kraft“ zu unterstützen.

Es brauche ein Ende des Krieges und eine Freilassung der Geiseln, so Brantner. „Wer sich als großer außenpolitischer Kanzler inszeniert, darf nicht abtauchen, wenn es ernst wird“, monierte sie. Merz müsse endlich „ins Handeln kommen“ und seine Blockade für ein gemeinsames europäisches Vorgehen aufgeben.

Mitten im Gaza-Krieg hatte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron am Montag bei einem Gipfeltreffen zur Zweistaatenlösung die Anerkennung eines Palästinenserstaats verkündet. Großbritannien, Kanada, Australien und Portugal hatten diesen Schritt bereits am Sonntag vollzogen. Zudem sind in etlichen EU-Ländern Forderungen nach Sanktionen gegen Israel laut geworden.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Franziska Brantner (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Franziska Brantner, Friedrich Merz, Johann Wadephul, Emmanuel Macron

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Grüne, Friedrich Merz, CDU, T-Online, Johann Wadephul, Außenministerium, Bundesregierung, Emmanuel Macron, Großbritannien, Kanada, Australien, Portugal, EU.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, New York, Gazastreifen, Frankreich.

Worum geht es in einem Satz?

Grünen-Chefin Franziska Brantner fordert Bundeskanzler Friedrich Merz auf, sich aktiver für eine Zweistaatenlösung im Gazakonflikt einzusetzen und die Blockade europäischer Zusammenarbeit zu beenden, insbesondere nach den kritischen Äußerungen von Donald Trump zur UN.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Rede von US-Präsident Donald Trump vor der UN
  • Attacken auf die UN und internationale Errungenschaften
  • Krieg im Gazastreifen
  • Politische Positionen von Friedrich Merz (CDU)
  • Aufruf zur Unterstützung der Zweistaatenlösung
  • Internationale Entwicklungen und Anerkennung eines Palästinenserstaats
  • Forderungen nach Sanktionen gegen Israel in Europa

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • Franziska Brantner fordert Friedrich Merz zum Handeln auf
  • Brantner kritisiert Merz' Widerspruch zwischen Reden und Handlungen
  • Sie spricht sich für Unterstützung einer Zweistaatenlösung aus
  • Fordert ein Ende des Krieges und Freilassung der Geiseln
  • Macron verkündet Anerkennung eines Palästinenserstaats
  • Große EU-Länder besprechen Sanktionen gegen Israel

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Europa muss geschlossener zusammenstehen
  • Forderung nach Initiative für Zweistaatenlösung
  • Ende des Krieges und Freilassung der Geiseln notwendig
  • Notwendigkeit eines gemeinsamen europäischen Vorgehens
  • Sanktionen gegen Israel gefordert in etlichen EU-Ländern

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird die Stellungnahme von Franziska Brantner zitiert. Sie fordert Bundeskanzler Friedrich Merz zum Handeln auf und kritisiert dessen Blockade für ein gemeinsames europäisches Vorgehen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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