Thüringer Insolvenzen im ersten Halbjahr um mehr als zehn Prozent gestiegen

Wirtschaftliche Entwicklung in Thüringen 2023

() – Die Zahl der Insolvenzverfahren in Thüringen ist im ersten Halbjahr um mehr als zehn Prozent gestiegen. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik am Mittwoch mitteilte, entschieden die Amtsgerichte von Januar bis Juni über 1.173 Verfahren – 74 mehr als im Vorjahreszeitraum.

Unternehmensinsolvenzen stiegen besonders stark um 12,7 Prozent auf 169 Verfahren an.

Diese Unternehmen beschäftigten zum Zeitpunkt der Antragstellung noch 1.268 Arbeitnehmer. Die voraussichtlichen Gläubigerforderungen beliefen sich auf rund 142 Millionen .

Am häufigsten betroffen waren Betriebe aus den Bereichen sowie Kraftfahrzeugreparatur (34 Verfahren) und freiberufliche Dienstleistungen (26 Verfahren).

Bei Verbraucherinsolvenzen verzeichneten die einen Anstieg um 11,6 Prozent auf 762 Verfahren. Die Gerichte bezifferten die voraussichtlichen in diesem Bereich auf 45,9 Millionen Euro, was einem Durchschnitt von etwa 60.000 Euro pro Verfahren entspricht.

Insgesamt machten Verbraucherinsolvenzen 65 Prozent aller Verfahren aus.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Amtsgericht (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Im Artikel kommen keine vollständigen Namen von Personen vor.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Thüringer Landesamt für Statistik, Amtsgerichte, dts Nachrichtenagentur

Wann ist das Ereignis passiert?

Das beschriebene Ereignis fand im Zeitraum von Januar bis Juni statt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Erfurt, Thüringen

Worum geht es in einem Satz?

Im ersten Halbjahr stiegen die Insolvenzverfahren in Thüringen um über 10 Prozent auf 1.173, wobei Unternehmensinsolvenzen um 12,7 Prozent und Verbraucherinsolvenzen um 11,6 Prozent zulegten.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Wirtschaftliche Unsicherheiten
  • Inflation und steigende Lebenshaltungskosten
  • Rückgang der Konsumausgaben
  • Erhöhte Kreditaufnahme und Verschuldung
  • Branchenprobleme in Handel und Dienstleistungen
  • Rückgang von Aufträgen in Unternehmen
  • Anstieg der Betriebskosten
  • Veränderungen in der Marktnachfrage
  • Auswirkungen der COVID-19-Pandemie
  • Schwankungen im Arbeitsmarkt

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Im Artikel wird nicht beschrieben, wie Politik, Öffentlichkeit oder Medien reagiert haben.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Anstieg der Insolvenzverfahren um mehr als zehn Prozent
  • Zunahme der Unternehmensinsolvenzen um 12,7 Prozent
  • Betroffene Unternehmen beschäftigten 1.268 Arbeitnehmer
  • Voraussichtliche Gläubigerforderungen von rund 142 Millionen Euro
  • Häufig betroffene Branchen: Handel, Kraftfahrzeugreparatur, freiberufliche Dienstleistungen
  • Anstieg der Verbraucherinsolvenzen um 11,6 Prozent
  • Voraussichtliche Forderungen bei Verbraucherinsolvenzen von 45,9 Millionen Euro
  • Verbraucherinsolvenzen machen 65 Prozent aller Verfahren aus

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Im Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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