Post beklagt zunehmende Aggressionen gegen Zusteller

Gesellschaftliche Konflikte im Zustelldienst Bonn

Bonn () – Die für das Brief- und Paketgeschäft verantwortliche DHL-Vorständin, Nikola Hagleitner, beklagt zunehmende Aggressionen gegen Postzusteller. „Während waren unsere Zusteller noch die Helden des Alltags. Jetzt werden sie häufig angepöbelt“, sagte Hagleitner den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Vor allem beim Parken würde es Konflikte geben. Auch gebe es „vermehrt“ Handgreiflichkeiten gegen Zusteller, wenn auch nicht häufig. „Wir gehen dem nach und erstatten Anzeige, wenn unsere Zusteller angegangen werden“, so Hagleitner. Die Post ihre Mitarbeiter mit Deeskalationstrainings, im Konfliktfall habe zudem die eigene Unversehrtheit immer Vorrang. Die überwiegende Mehrheit der Bürger schätze zudem die Arbeit der Zusteller, so Hagleitner.

Mit Blick auf eine jüngste Auseinandersetzung in , die bundesweite Aufmerksamkeit erzeugt hatte, verteidigte sie die Entlassung des DHL-Zustellers, der auf ein Paar eingeschlagen hatte, nachdem er zuvor beleidigt worden war. „Natürlich berührt es mich, dass der Zusteller vorher provoziert worden ist. Das ist fürchterlich. Aber wir werden Gewalt nie akzeptieren. Da ist eine tiefrote Linie gerissen worden“, sagte Hagleitner.

Der betroffene Zusteller hätte bei seiner Einstellung ein sauberes Führungszeugnis vorweisen können. „Wir verlangen generell Führungszeugnisse, bevor wir Zusteller einstellen“, so die DHL-Vorständin. Grundsätzlich finde man auch genug qualifiziertes Personal, auch wenn man den demografischen Wandel spüre und es vor allem in den schwieriger werde, sagte Hagleitner.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: DHL-Paketfahrer (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

DHL, Funke-Mediengruppe

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Bonn, Herne

Worum geht es in einem Satz?

DHL-Vorständin Nikola Hagleitner warnt vor zunehmender Aggression gegen Postzusteller, insbesondere beim Parken, und betont, dass Gewalt nicht akzeptiert wird, während die Mehrheit der Bürger die Zusteller schätzt.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Zunahme von Aggressionen gegen Postzusteller
  • Schulung von Mitarbeitern in Deeskalationstechniken
  • Konflikte beim Parken der Lieferfahrzeuge
  • Beschwerden und Beleidigungen durch Kunden
  • Vorfälle mit Handgreiflichkeiten, wenn auch selten
  • Öffentliches Interesse an einem spezifischen Vorfall in Herne
  • Entlassung eines Zustellers nach Gewaltausbruch als interne Maßnahme
  • Erwartung von einem sauberen Führungszeugnis bei Einstellung

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Nein.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Zunehmende Aggressionen gegen Postzusteller
  • Anstieg von Konflikten, insbesondere beim Parken
  • Vermehrte Handgreiflichkeiten gegen Zusteller
  • Anzeigeerstatten bei Angriffen auf Zusteller
  • Deeskalationstrainings für Mitarbeiter
  • Vorrang der eigenen Unversehrtheit im Konfliktfall
  • Mehrheitsgesellschaft schätzt Arbeit der Zusteller
  • Entlassung des gewalttätigen Zustellers
  • Anforderung von sauberen Führungszeugnissen bei Einstellungen
  • Herausforderung, qualifiziertes Personal zu finden

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, der Artikel zitiert eine Stellungnahme von Nikola Hagleitner, der DHL-Vorständin, die über zunehmende Aggressionen gegen Postzusteller berichtet.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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