Linke verteidigt Kirchenasyl gegen Kritik von AfD und Union

Linke verteidigt Kirchenasyl gegen Kritik von AfD und Union

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Linke verteidigt Kirchenasyl gegen Kritik von AfD und Union

() – Die Linksfraktion im Landtag hat Kritik von AfD und CDU am Kirchenasyl scharf zurückgewiesen. Die migrationspolitische Sprecherin Steffi Pulz-Debler nannte die Debatte in einer Stellungnahme am Montag „beschämend und unwürdig“.

Sie betonte, dass Kirchen aus ihrem Glauben heraus handelten und Schutz böten, wo der Staat versage.

Pulz-Debler warf der AfD Heuchelei vor, da diese einerseits das Kirchenasyl kritisiere, aber andererseits keine Probleme mit völkerrechtswidrigen Pushbacks an den EU-Außengrenzen habe. Auch die springe regelmäßig auf diesen Zug auf in der naive Annahme, damit Wählerstimmen gewinnen zu können.

Der Vorwurf, Kirchen würden eine eigene Asylpolitik betreiben, sei absurd.

Die Linke-Politikerin verwies darauf, dass es derzeit nur um 29 gehe, die im Kirchenasyl Schutz fänden. Von einer „Parallel-Asylpolitik“ könne keine Rede sein.

Die Fraktion dankte allen Kirchen und kirchlichen Trägern, die sich für Menschenrechte und den Schutz von Geflüchteten einsetzten.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Linken-Parteitag (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:

Linksfraktion, AfD, CDU, Kirchen, EU, Die Linke.

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Schwerin

Worum geht es in einem Satz?

Die Linksfraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern wehrt sich gegen die Kritik von AfD und CDU am Kirchenasyl und betont, dass Kirchen den Schutz von Geflüchteten bieten, wo der Staat versagt, während die Vorwürfe einer eigenen Asylpolitik und Heuchelei gegenüber der AfD als absurd abgelehnt werden.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Auslöser für das beschriebene Ereignis ist die Kritik von AfD und CDU am Kirchenasyl, das als Schutzraum für Geflüchtete dient. Die Linksfraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern hat diese Kritik zurückgewiesen und betont, dass Kirchen aus ihrem Glauben handeln und dort Schutz bieten, wo der Staat versage.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Die Linksfraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern hat die Kritik von AfD und CDU am Kirchenasyl scharf zurückgewiesen und als "beschämend" bezeichnet. Migrationspolitische Sprecherin Steffi Pulz-Debler warf den Kritikern Heuchelei vor und verteidigte die Kirchen als wichtige Schutzorte für Menschen in Notsituationen.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind:

Kritik von AfD und CDU am Kirchenasyl, scharfe Zurückweisung der Kritik durch die Linksfraktion, Stigmatisierung der Debatte als beschämend und unwürdig, Vorwurf der Heuchelei an die AfD, plädieren für den Schutz von Menschenrechten und Geflüchteten, Dank an Kirchen und kirchliche Träger, Betonung, dass nur 29 Menschen betroffen sind.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Steffi Pulz-Debler, der migrationspolitischen Sprecherin der Linksfraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern, zitiert. Sie bezeichnete die Kritik am Kirchenasyl als "beschämend und unwürdig" und betonte, dass Kirchen aus ihrem Glauben heraus Schutz bieten, wo der Staat versage.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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