Trierer Forscher erhält 1,2 Millionen Euro für Amphoren-Studie
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Trierer Forscher erhält 1,2 Millionen Euro für Amphoren-Studie
Trier () – Ein Althistoriker der Universität Trier erhält für sein Forschungsprojekt zur antiken Amphoren-Standardisierung 1,2 Millionen Euro von der Europäischen Union. Dies teilte die Hochschule am Donnerstag mit.
Mateo González Vázquez wird mit dem renommierten „ERC Starting Grant“ über fünf Jahre gefördert, um die wirtschaftliche Bedeutung genormter Transportgefäße im Römischen Reich zu untersuchen.
Bisher ging die Forschung davon aus, dass die Normierung der Amphoren auf staatliche Vorgaben zurückging.
Der Wissenschaftler will nun nachweisen, dass regionale Akteure die entscheidende Rolle spielten. Sein Projekt „Norma“ kombiniert Netzwerkanalyse, räumliche Modellierung und archäologische Daten, um die Handelsnetze der Antike zu rekonstruieren.
Für die Universität Trier ist es bereits der dritte ERC Grant in der Geschichtswissenschaft.
Nur etwa zwölf Prozent der Anträge auf einen Starting Grant werden bewilligt. Die Universitätspräsidentin würdigte das Projekt als Beispiel für den Einsatz moderner digitaler Methoden in der historischen Forschung.
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Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
Europäische Union, Universität Trier, ERC Starting Grant
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Trier
Worum geht es in einem Satz?
Ein Althistoriker der Universität Trier erhält 1,2 Millionen Euro von der Europäischen Union für sein Forschungsprojekt zur antiken Amphoren-Standardisierung, um die wirtschaftliche Rolle regionaler Akteure im Römischen Reich zu untersuchen.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Der Auslöser für das beschriebene Ereignis ist die Vergabe des "ERC Starting Grant" durch die Europäische Union an einen Althistoriker der Universität Trier, um dessen Forschung zur Rolle regionaler Akteure bei der Standardisierung antiker Amphoren im Römischen Reich zu unterstützen. Diese Förderung zielt darauf ab, das Verständnis der wirtschaftlichen Bedeutung genormter Transportgefäße zu vertiefen und bestehende Forschungsergebnisse zu hinterfragen.
Der Artikel berichtet, dass die Universität Trier einen renommierten ERC Starting Grant in Höhe von 1,2 Millionen Euro für ein Forschungsprojekt zur antiken Amphoren-Standardisierung erhalten hat. Die Universitätspräsidentin lobte das Projekt als Beispiel für den Einsatz moderner digitaler Methoden in der historischen Forschung.
Welche Konsequenzen werden genannt?
1,2 Millionen Euro Förderung, wirtschaftliche Bedeutung genormter Transportgefäße im Römischen Reich, Nachweis regionaler Akteure in der Normierung, Kombination von Netzwerkanalyse, räumlicher Modellierung und archäologischen Daten, Rekonstruktion der Handelsnetze der Antike, dritter ERC Grant in der Geschichtswissenschaft für die Universität Trier, geringe Bewilligungsquote von zwölf Prozent, Anerkennung moderner digitaler Methoden in der historischen Forschung.
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der Universitätspräsidentin zitiert, die das Projekt als Beispiel für den Einsatz moderner digitaler Methoden in der historischen Forschung würdigt.