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Kitas in NRW schließen häufiger und öffnen kürzer
Düsseldorf () – Die Kindertagesstätten in Nordrhein-Westfalen haben im dritten Jahr in Folge ihre Schließzeiten ausgeweitet. Der familienpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Dennis Maelzer, kritisierte die Entwicklung am Donnerstag.
Die durchschnittliche Zahl der Schließtage stieg auf 23,3 im aktuellen Kita-Jahr 2024/2025, nach 22,3 im Jahr 2022/2023 und 22,5 im Vorjahr, wie aus der Antwort des Familienministeriums auf die Kleine Anfrage der SPD hervorgeht.
Damit liegt die Schließdauer deutlich über der gesetzlichen Soll-Vorgabe von 20 Tagen.
Besonders alarmierend sei die Entwicklung bei den Kitas mit extrem langen Schließzeiten: 3.447 Einrichtungen – etwa ein Drittel aller Kitas in NRW – waren an 27 Tagen im Jahr geschlossen. Das entspricht einem Anstieg von 73 Prozent innerhalb von zwei Jahren.
Gleichzeitig sank der Anteil der Kitas mit Öffnungszeiten bis 16:30 Uhr oder länger auf nur noch 58 Prozent.
Maelzer warf Familienministerin Josefine Paul (Grüne) vor, die Situation nicht in den Griff zu bekommen und forderte eine angemessene Kita-Finanzierung sowie mehr Investitionen in die Ausbildung. Die Zahlen basieren auf der Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der SPD-Fraktion.
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Die Kindertagesstätten in Nordrhein-Westfalen haben im Kita-Jahr 2024/2025 ihre Schließzeiten auf durchschnittlich 23,3 Tage ausgeweitet, was über der gesetzlichen Vorgabe liegt, während der SPD-Politiker Dennis Maelzer die unzureichende Handhabung durch die Familienministerin kritisiert.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Der Hintergrund für die verlängerten Schließzeiten der Kindertagesstätten in Nordrhein-Westfalen ist die unzureichende Finanzierung und die damit verbundene hohe Belastung der Einrichtungen, was zu einer steigenden Anzahl von Schließtagen führt. Der familienpolitische Sprecher der SPD, Dennis Maelzer, kritisiert die Landesregierung, insbesondere die Familienministerin, für das Versagen in der Kita-Politik und fordert Verbesserungen in der Finanzierung und Ausbildung.
Die Politik, vertreten durch Dennis Maelzer von der SPD, hat die zunehmenden Schließzeiten der Kitas in Nordrhein-Westfalen kritisch kommentiert und fordert mehr finanzielle Mittel sowie Investitionen in die Ausbildung, um die Situation zu verbessern. Die Medien berichten über den Anstieg der Schließtage, der die gesetzliche Vorgabe überschreitet, und über die alarmierende Entwicklung bei vielen Kitas.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind:
erhöhte Schließzeiten der Kindertagesstätten, durchschnittliche Zahl der Schließtage von 23,3, Überschreitung der gesetzlichen Soll-Vorgabe von 20 Tagen, Anstieg der Kitas mit extrem langen Schließzeiten um 73 Prozent, Rückgang der Kitas mit Öffnungszeiten bis 16:30 Uhr oder länger auf 58 Prozent, Kritik an der Familienministerin, Forderung nach angemessener Kita-Finanzierung, Forderung nach mehr Investitionen in die Ausbildung.
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Dennis Maelzer, dem familienpolitischen Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, zitiert. Er kritisierte die ausufernden Schließzeiten der Kindertagesstätten in Nordrhein-Westfalen und forderte eine angemessene Kita-Finanzierung sowie mehr Investitionen in die Ausbildung.