Linke kritisiert AWO-Tarifangebot als unzureichend

Linke kritisiert AWO-Tarifangebot als unzureichend

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Linke kritisiert AWO-Tarifangebot als unzureichend

() – Die -Fraktion im Thüringer Landtag hat das Tarifangebot für die Beschäftigten der AWO scharf kritisiert. Die arbeits- und gewerkschaftspolitische Sprecherin Lena Saniye Güngör teilte am Mittwoch mit, das Angebot setze die Kollegen ein Jahr hinter den TVöD zurück und fessele sie über 30 Monate.

Hintergrund sind die gescheiterten Tarifverhandlungen zwischen Verdi und dem Arbeitgeberverband der AWO vom 18. August.

Die Arbeitgeberseite hatte 3,0 Prozent ab April 2026 und 2,8 Prozent bis Ende 2028 angeboten, verbunden mit einer ungewöhnlich langen Laufzeit. Gleichzeitig wurden nach Entlastung, Pflegezulage und fairer Eingruppierung abgelehnt.

Güngör warnt vor den Folgen einer Nichteinigung.

„Wenn ein großer Träger dauerhaft unter TVöD-Niveau bleibt, beschleunigt das Abwanderung und Fachkräftemangel“, sagte sie. Die Linke-Politikerin fordert mehr Verantwortungsbewusstsein der Landesregierung für eine solide Refinanzierung.

Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 20. Oktober terminiert

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Lena Saniye Güngör (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Die Linke-Fraktion, AWO Thüringen, Verdi, Arbeitgeberverband der AWO, Landesregierung.

Wann ist das Ereignis passiert?

Das Ereignis fand am 18. August statt. Zusätzlich ist eine nächste Verhandlungsrunde für den 20. Oktober terminiert.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Erfurt, Thüringen

Worum geht es in einem Satz?

Die Linke-Fraktion im Thüringer Landtag kritisiert das Tarifangebot der AWO Thüringen als unzureichend und warnt vor Abwanderung und Fachkräftemangel, während die nächste Verhandlungsrunde am 20. Oktober stattfindet.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Hintergrund des beschriebenen Ereignisses sind gescheiterte Tarifverhandlungen zwischen Verdi und dem Arbeitgeberverband der AWO Thüringen. Das kritisierte Tarifangebot sieht geringere Gehaltserhöhungen und lange Laufzeiten vor, was zu Sorgen über Abwanderung und Fachkräftemangel führt.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Im Artikel wird die scharfe Kritik der Linke-Fraktion im Thüringer Landtag am Tarifangebot für die AWO-Beschäftigten hervorgehoben, das als unzureichend und rückwärtsgewandt angesehen wird. Lena Saniye Güngör warnt vor den negativen Folgen einer Nichteinigung, wie Fachkräftemangel, und fordert von der Landesregierung mehr Verantwortungsbewusstsein in der Finanzierung.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Abwanderung, Fachkräftemangel, Nichteinigung, unzureichende Refinanzierung der Landesregierung.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Lena Saniye Güngör zitiert. Sie kritisiert das Tarifangebot für die AWO-Beschäftigten scharf und warnt, dass ein Verbleib unter TVöD-Niveau die Abwanderung von Fachkräften und den Fachkräftemangel beschleunigen könnte. Zudem fordert sie mehr Verantwortungsbewusstsein der Landesregierung für eine solide Refinanzierung.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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