Mikroplastik im Rhein durch industrielle Abwassereinleitungen nachgewiesen

Mikroplastik im Rhein durch industrielle Abwassereinleitungen nachgewiesen

News - Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Entwicklungen und Hintergründe

Mikroplastik im Rhein durch industrielle Abwassereinleitungen nachgewiesen

Düsseldorf () – Das Landesamt für Natur, und (LANUK) hat erstmals Mikroplastik direkt in Abwassereinleitungen von Industriestandorten nachgewiesen. Die Untersuchung zeigt, dass neben diffusen Einträgen auch punktuelle Belastungen durch Industrieabwässer den Rhein belasten.

An neun Messstellen im Rhein wurden Konzentrationen von 0,6 bis 3,6 Mikroplastikpartikeln pro Kubikmeter Wasser gemessen.

Die Werte in den Direkteinleitungen variierten stark: Während die meisten Standorte zwischen 0,95 und 19 Partikel pro Kubikmeter aufwiesen, wurde an einer Einleitung ein Spitzenwert von 2.571 Partikeln festgestellt. LANUK-Präsidentin Elke Reichert wies auf die technischen Herausforderungen dieser erstmaligen Messungen hin.

Umweltminister Oliver Krischer () erklärte, dass die Vermeidung von Mikroplastik in Produktions- und Transportprozessen oberste Priorität habe.

Der Grünen-Politiker forderte die zu mehr Verantwortung auf. „Alle Beteiligten der Wertschöpfungskette müssen sicherstellen, dass mit Kunststoffpartikeln sorgsam umgegangen wird“, sagte er.

4,6/5 (23 Bewertungen)

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Opernhaus in Bonn am Rhein

💬 Zu den Kommentaren

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

LANUK, Elke Reichert, Oliver Krischer, Grüne

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Bonn, Düsseldorf, Rhein

Worum geht es in einem Satz?

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen hat erstmals Mikroplastik in Abwassereinleitungen von Industrie gefunden, was auf sowohl diffusen als auch punktuellen Eintrag in den Rhein hinweist, wobei eine Einleitung extrem hohe Konzentrationen von bis zu 2.571 Partikeln pro Kubikmeter aufwies, und fordert die Industrie zu mehr Verantwortung im Umgang mit Kunststoffpartikeln auf.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Auslöser für das beschriebene Ereignis war der erstmalige Nachweis von Mikroplastik in Abwassereinleitungen von Industriestandorten durch das Landesamt für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen (LANUK). Dies zeigt, dass sowohl diffuse als auch punktuelle Belastungen durch Industrieabwässer den Rhein beeinträchtigen.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Im Artikel wird berichtet, dass das Landesamt für Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen erstmals Mikroplastik in Abwasser von Industriestandorten nachgewiesen hat, was auf punktuelle Belastungen des Rheins hinweist. Umweltminister Oliver Krischer fordert von der Industrie mehr Verantwortung und betont die Notwendigkeit, Mikroplastik in Produktions- und Transportprozessen zu vermeiden.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Mikroplastiknachweis in Abwassereinleitungen, Belastung des Rheins durch Industrieabwässer, Konzentrationen von 0,6 bis 3,6 Mikroplastikpartikeln pro Kubikmeter Wasser, starke Variationen der Werte in Direkteinleitungen, Spitzenwert von 2.571 Partikeln, technische Herausforderungen bei den Messungen, Vermeidung von Mikroplastik hat oberste Priorität, Aufforderung an die Industrie zu mehr Verantwortung, sorgfältiger Umgang mit Kunststoffpartikeln in der Wertschöpfungskette.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Umweltminister Oliver Krischer zitiert. Er betont, dass die Vermeidung von Mikroplastik in Produktions- und Transportprozessen oberste Priorität habe und fordert die Industrie auf, mehr Verantwortung zu übernehmen, indem alle Beteiligten der Wertschöpfungskette sorgsam mit Kunststoffpartikeln umgehen sollen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Letzte Artikel von Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH (Alle anzeigen)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert