Sanierung des Hanggrabens an der Talsperre Cranzahl

Sanierung des Hanggrabens an der Talsperre Cranzahl

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Sanierung des Hanggrabens an der Talsperre Cranzahl

Cranzahl () – An der Trinkwassertalsperre Cranzahl haben im Juli weitere Arbeiten zur Sanierung des Hanggrabens begonnen. Das teilte die Landestalsperrenverwaltung am Donnerstag mit.

In den letzten Jahren wurden bereits Instandsetzungsarbeiten durchgeführt, nun werden die restlichen Abschnitte des Grabens saniert, die altersbedingt in einem schlechten Zustand sind. Der Freistaat Sachsen investiert dafür rund 13 Millionen Euro, um die Rohwasserversorgung und die Versorgungssicherheit für die Region langfristig abzusichern.

Der Hanggraben ist größtenteils mit glasfaserverstärkten Kunststoffprofilen ausgelegt, die aufgrund instabiler Böschungen deformiert sind.

Diese Profile werden partiell ersetzt, und um eine ganzjährige Nutzung auch bei Frost zu ermöglichen, ist eine Abdeckung vorgesehen. Die Sanierungsarbeiten können aufgrund der Geländebeschaffenheit und der Lage im Naturpark Erzgebirge nicht mit großer Technik durchgeführt werden und sind bis Herbst 2028 in Teilabschnitten geplant.

Die Zuführung des Wassers im Hanggraben zur Talsperre bleibt während der gesamten Bauzeit uneingeschränkt gewährleistet.

Zusätzlich wird die Erneuerung der beiden Rohwasserleitungen durchgeführt, die vom Entnahmeturm der Talsperre bis zum Wasserwerk führen. Diese Arbeiten haben bereits im März begonnen und sollen bis Ende 2026 abgeschlossen sein.

Eine der neuen Leitungen wird eine Abgabemöglichkeit in den Lampertsbach erhalten, wodurch sie als zweiter Grundablass genutzt werden kann. Aufgrund der Bauarbeiten sind teilweise Nutzungseinschränkungen des Wanderwegenetzes und Umleitungen der Stroneman-Miriquidi-Mountainbike-Strecke möglich.

Der Hanggraben, der zwischen 1976 und 1983 angelegt wurde, sorgt dafür, dass Wasser vom Nordhang des Fichtelberges nach Cranzahl geleitet wird

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Im Artikel kommen keine vollständigen Namen von Personen vor.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Landestalsperrenverwaltung, Freistaat Sachsen, Naturpark Erzgebirge, Stroneman-Miriquidi-Mountainbike-Strecke

Wann ist das Ereignis passiert?

Juli (für den Beginn der Sanierungsarbeiten) und bis Herbst 2028 (für die Dauer der Sanierungsarbeiten). Die Erneuerung der Rohwasserleitungen begann im März und soll bis Ende 2026 abgeschlossen sein.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind:

Cranzahl, Naturpark Erzgebirge, Fichtelberg

Worum geht es in einem Satz?

An der Trinkwassertalsperre Cranzahl haben im Juli Sanierungsarbeiten am Hanggraben begonnen, um die Rohwasserversorgung langfristig zu sichern, wobei der Freistaat Sachsen rund 13 Millionen Euro investiert, während die Arbeiten bis Herbst 2028 in Teilabschnitten durchgeführt werden und die Wasserversorgung während der gesamten Bauzeit gewährleistet bleibt.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Auslöser für die Sanierungsarbeiten an der Trinkwassertalsperre Cranzahl sind die altersbedingten Schäden und Deformationen im Hanggraben, der durch instabile Böschungen beeinträchtigt ist. Diese Arbeiten sollen die langfristige Rohwasserversorgung und Versorgungssicherheit der Region sichern, wofür der Freistaat Sachsen rund 13 Millionen Euro investiert.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Im Artikel wird erwähnt, dass die Landestalsperrenverwaltung die Öffentlichkeit über die Sanierungsarbeiten an der Trinkwassertalsperre Cranzahl informiert hat. Zudem wird auf mögliche Nutzungseinschränkungen für Wanderer und Mountainbiker hingewiesen, was auf ein gewisses öffentliches Interesse hinweist.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Folgen oder Konsequenzen: Investition von rund 13 Millionen Euro, langfristige Sicherstellung der Rohwasserversorgung, partieller Austausch der Kunststoffprofile, ganzjährige Nutzung auch bei Frost möglich, Sanierungsarbeiten bis Herbst 2028 geplant, uneingeschränkte Wasserzufuhr während der Bauzeit gewährleistet, Erneuerung der Rohwasserleitungen bis Ende 2026, Abgabemöglichkeit für den Lampertsbach, mögliche Nutzungseinschränkungen des Wanderwegenetzes, Umleitungen der Stroneman-Miriquidi-Mountainbike-Strecke.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Im Artikel wird keine Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert. Es wird lediglich die Landestalsperrenverwaltung erwähnt, die die Arbeiten zur Sanierung des Hanggrabens und die Investitionen des Freistaates Sachsen zur Sicherung der Wasserversorgung bekannt gibt.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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