Merz will keine Feiertage abschaffen

Merz will keine Feiertage abschaffen

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Merz will keine Feiertage abschaffen

Berlin () – Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat der möglichen Abschaffung von Feiertagen eine klare Absage erteilt. Er wolle eine solche Diskussion nicht führen, sagte Merz am Freitag auf Anfrage der .

„Wenn Sie sich mal genau anschauen, welche Feiertage der Bund einheitlich regeln könnte, dann sind es schon ziemlich wenige, die meisten Feiertage sind bei den Ländern“, so der Kanzler in der Sommerpressekonferenz. „Diese Diskussion, die wird immer wieder geführt, das kommt hoch wie das Ungeheuer von Loch Ness“, sagte Merz.

Gleichzeitig widersprach der Kanzler der Behauptung, im Wahlkampf von der gesamten Bevölkerung Mehrarbeit gefordert zu haben: „Ich habe das nie gesagt, dass alle mehr arbeiten müssen“, so Merz in der Sommerpressekonferenz auf dts-Anfrage. „Ich habe gesagt, dass wir insgesamt in Deutschland eine höhere Leistung erbringen müssen, und dazu stehe ich auch“.

Zuletzt hatte Wirtschaftsweisen-Chefin Monika Schnitzer sowie die ebenfalls dem Gremium angehörende Veronika Grimm die Streichung eines Feiertages befürwortet und bei der Vorstellung der Frühjahrsprognose im Mai gesagt, jetzt sei „die richtige Gelegenheit, an so was zu denken“.

Nach Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) soll ein zusätzlicher Arbeitstag zwischen fünf und 8,6 Milliarden Euro zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) beisteuern und damit um die 0,2 Prozent Wirtschaftsleistung ausmachen. Laut Umfragen ist die Maßnahme aber extrem unbeliebt.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Friedrich Merz in der Sommerpressekonferenz am 18.07.2025

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Friedrich Merz, Monika Schnitzer, Veronika Grimm

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

CDU, dts Nachrichtenagentur, Wirtschaftsweisen, Monika Schnitzer, Veronika Grimm, Institut der deutschen Wirtschaft (IW)

Wann ist das Ereignis passiert?

Das beschriebene Ereignis fand am 18.07.2025 statt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Bundeskanzler Friedrich Merz sprach sich in einer Pressekonferenz gegen die Abschaffung von Feiertagen aus und wies die Behauptung zurück, dass er von der Bevölkerung Mehrarbeit gefordert habe, während er gleichzeitig auf die Unbeliebtheit solcher Maßnahmen hinwies.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Hintergrund für die Äußerungen von Bundeskanzler Friedrich Merz ist die Diskussion um die mögliche Abschaffung von Feiertagen, die von der Wirtschaftsweisen-Chefin Monika Schnitzer und anderen befürwortet wurde, um die wirtschaftliche Leistung Deutschlands zu steigern. Merz wies diese Idee jedoch zurück und betonte, dass er keine Diskussion über die Streichung von Feiertagen führen wolle.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Der Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich gegen die Diskussion über die Abschaffung von Feiertagen ausgesprochen und betont, dass die meisten Feiertage in der Verantwortung der Bundesländer liegen. Zudem widersprach er der Aussage, dass er eine generelle Mehrarbeit für alle gefordert habe, und wies darauf hin, dass ähnliche Forderungen von Wirtschaftsweisen auf wenig Zustimmung in der Bevölkerung stoßen.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind: Streichung eines Feiertages befürwortet, mögliche 5 bis 8,6 Milliarden Euro zusätzliches BIP, 0,2 Prozent Wirtschaftsleistung, Maßnahme extrem unbeliebt.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Bundeskanzler Friedrich Merz zitiert. Er erteilt der möglichen Abschaffung von Feiertagen eine klare Absage und betont, dass er eine solche Diskussion nicht führen möchte. Zudem stellt Merz klar, dass er nie gesagt habe, dass alle mehr arbeiten müssen, sondern dass Deutschland insgesamt eine höhere Leistung erbringen müsse.

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