Stuttgarter Gericht verbietet Online-Portal herabsetzende Äußerungen über Gaming-Stuhl
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Stuttgarter Gericht verbietet Online-Portal herabsetzende Äußerungen über Gaming-Stuhl
Stuttgart () – Das Oberlandesgericht Stuttgart hat einem Online-Testportal untersagt, in einem Testbericht herabsetzende Äußerungen über einen Gaming-Stuhl zu veröffentlichen. Das Gericht sieht in dem Beitrag keine neutrale Berichterstattung, sondern unlautere Werbung für ein Konkurrenzprodukt, teilte das Gericht mit.
Das Portal hatte mit dem Hersteller des beworbenen Stuhls eine Vereinbarung über Provisionen bei Verkäufen getroffen.
In dem beanstandeten Testbericht wurden unter anderem die Garantiebedingungen des Gaming-Stuhls als ‚Pseudo-Garantie‘ bezeichnet und ohne Belege finanzielle Probleme des Herstellers angedeutet. Das Landgericht Stuttgart hatte bereits einen Teil der Äußerungen untersagt, das Oberlandesgericht erweiterte das Verbot nun auf alle beanstandeten Passagen.
Das Urteil ist rechtskräftig.
Das Gericht begründete seine Entscheidung damit, dass das Portal durch Affiliate-Links finanziell vom Verkauf des Konkurrenzprodukts profitiere. Dies führe zu einer unlauteren Beeinflussung der Verbraucher, da der Testbericht nicht neutral sei, sondern gezielt ein Produkt herabsetze, um ein anderes zu bewerben.
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Das Oberlandesgericht Stuttgart hat einem Online-Testportal untersagt, negative Äußerungen über einen Gaming-Stuhl zu veröffentlichen, da es als unlautere Werbung für ein Konkurrenzprodukt angesehen wird, wobei das Portal finanziell von Verkäufen des beworbenen Produkts profitiert.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
Der Auslöser für das Ereignis war die unlautere Wettbewerbspraktik des Online-Testportals, das in einem Testbericht über einen Gaming-Stuhl herabsetzende Äußerungen machte, um ein Konkurrenzprodukt zu bewerben. Das Gericht entschied, dass die Berichterstattung nicht neutral war und das Portal finanziell von den Verkäufen des beworbenen Produkts profitierte.
Im Artikel wird beschrieben, dass das Oberlandesgericht Stuttgart einem Online-Testportal untersagt hat, herabsetzende Äußerungen über einen Gaming-Stuhl zu veröffentlichen, da dies als unlautere Werbung für ein Konkurrenzprodukt gewertet wurde. Dadurch wird deutlich, dass das Gericht die Neutralität der Berichterstattung in Frage stellt und solche Praktiken als irreführend für Verbraucher ansieht.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Herabsetzende Äußerungen über den Gaming-Stuhl, unlautere Werbung für ein Konkurrenzprodukt, finanzielle Probleme des Herstellers angedeutet, Teil der Äußerungen wurde bereits untersagt, Verbot auf alle beanstandeten Passagen erweitert, unlautere Beeinflussung der Verbraucher, Testbericht nicht neutral, gezielte Herabsetzung eines Produkts, um ein anderes zu bewerben.
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme des Oberlandesgerichts Stuttgart zitiert. Das Gericht stellte fest, dass der Online-Testbericht keine neutrale Berichterstattung darstellt, sondern unlautere Werbung für ein Konkurrenzprodukt, da das Portal finanziell vom Verkauf des beworbenen Produkts profitiert.
Stuttgart: Eine Stadt im Wandel
Stuttgart ist die Hauptstadt des Bundeslandes Baden-Württemberg und bekannt für ihre vielfältige kulturelle Szene. Die Stadt ist ein Zentrum für Automobilbau und beheimatet renommierte Unternehmen wie Mercedes-Benz und Porsche. Mit zahlreichen Museen, Theatern und Veranstaltungen zieht Stuttgart Kunstliebhaber und Touristen aus aller Welt an. Umgeben von Weinbergen und Natur bietet die Stadt einen einzigartigen Lebensraum, der urbanes Leben mit idyllischer Landschaft verbindet. Zudem ist Stuttgart für seine Vielzahl an Festivals, wie das Stuttgart Wine Festival, berühmt und zieht jedes Jahr viele Besucher an.