Gießener Chemiker stellen erstmals Hexastickstoff her

Gießener Chemiker stellen erstmals Hexastickstoff her

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Gießener Chemiker stellen erstmals Hexastickstoff her

Gießen () – Forscher der Justus-Liebig-Universität Gießen haben erstmals Hexastickstoff (N₆) hergestellt. Das extrem energiereiche Molekül aus sechs Stickstoffatomen könnte künftig als umweltfreundlicher Energiespeicher genutzt werden, teilte die Universität mit.

Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift „Nature“ veröffentlicht.

Das Team um Peter Schreiner erzeugte die Verbindung durch Reaktion von Chlorgas oder Brom mit Silberazid. Bei minus 263 Grad Celsius gelang es, das instabile Molekül in einer Argon-Eismatrix zu stabilisieren.

Als dünner bei minus 196 Grad Celsius könnte Hexastickstoff über 100 Jahre haltbar sein, vermuten die Wissenschaftler.

Bei Raumtemperatur zerfällt N₆ innerhalb von 35 Millisekunden in normalen Stickstoff (N₂) und setzt dabei mehr als doppelt so viel Energie frei wie TNT – ohne schädliche Nebenprodukte. „Das ist ein in der Stickstoffchemie“, sagte Schreiner.

Allerdings sei die Handhabung der energiereichen Substanz eine Herausforderung.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Hexastickstoff (Archiv), Peter R. Schreiner via

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

Justus-Liebig-Universität Gießen, Nature

Wann ist das Ereignis passiert?

Nicht erwähnt

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Gießen

Worum geht es in einem Satz?

Forscher der Justus-Liebig-Universität Gießen haben erstmals das extrem energiereiche Molekül Hexastickstoff (N₆) hergestellt, das als umweltfreundlicher Energiespeicher dienen könnte, jedoch aufgrund seiner instabilen Natur eine Herausforderung bei der Handhabung darstellt.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

Der Auslöser für die Herstellung von Hexastickstoff (N₆) an der Justus-Liebig-Universität Gießen war das Ziel, ein extrem energiereiches Molekül zu erforschen, das als umweltfreundlicher Energiespeicher dienen könnte. Die Entdeckung könnte bedeutende Fortschritte in der Stickstoffchemie und der nachhaltigen Energiegewinnung ermöglichen.

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Im Artikel wird beschrieben, dass die Justus-Liebig-Universität Gießen eine bahnbrechende Entdeckung in der Stickstoffchemie gemacht hat, indem sie erstmals Hexastickstoff (N₆) hergestellt hat. Die Universität hat die Ergebnisse veröffentlicht, jedoch wird keine spezifische Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder Medien erwähnt.

Welche Konsequenzen werden genannt?

Die Folgendes oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: umweltfreundlicher Energiespeicher, Erzeugung von mehr als doppelt so viel Energie wie TNT, über 100 Jahre Haltbarkeit als dünner Film, Herausforderung bei der Handhabung der energiereichen Substanz.

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Peter Schreiner zitiert. Er beschreibt die Herstellung von Hexastickstoff (N₆) als "einen Durchbruch in der Stickstoffchemie". Dabei betont er die Herausforderungen in der Handhabung der energiereichen Substanz.

Gießen und seine Forschungseinrichtungen

Gießen ist eine Stadt in , die für ihre hohe Forschungs- und Bildungstradition bekannt ist. Hier befindet sich die Justus-Liebig-Universität, die zu den ältesten Universitäten Deutschlands gehört. In der Stadt sind zahlreiche Forschungseinrichtungen angesiedelt, die sich mit verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen beschäftigen. Die jüngsten Erfolge, wie die Herstellung von Hexastickstoff, unterstreichen die Innovationskraft der Stadt. Gießen ist somit ein wichtiger Standort für und Technologie in .

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