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Berlin () – Trotz der Stilllegung von sieben Kohlekraftwerken zum 1. April sieht die FDP den Kohleausstieg 2030 in Gefahr und fordert von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) ein Konzept für den Kapazitätsmarkt.
„Wenn fossile Kapazität nicht mehr benötigt wird, dann ist das eine gute Nachricht. Allerdings sind die jüngsten Kraftwerksabschaltungen mit Vorsicht zu genießen, denn die Herrn Habeck unterstellte Bundesnetzagentur weist derzeit Kohlekraftwerksbetreiber an, ihre Kohlekraftwerke nach 2030 in der Reserve zu halten“, sagte der energiepolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Michael Kruse, der „Rheinischen Post“ (Mittwochsausgabe).
Ein Kohleausstieg 2030 rücke damit in weite Ferne. „Für echte Erfolge bei der Dekarbonisierung muss Herr Habeck endlich ein Konzept für den Kapazitätsmarkt vorlegen und den Ausstieg aus der Erneuerbaren-Förderung. Wenn sich dort nichts verändert, wird der Ausbau des Stromnetzes unbezahlbar“, so Kruse weiter.
Am 1. April waren sieben Braunkohlemeiler endgültig vom Netz genommen worden, die bisher noch in der Versorgungsreserve gehalten wurden.
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