Politik in Bayern
Regensburg () – Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) fordert angesichts des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine und zunehmender hybrider Bedrohungen einen stärkeren Schutz der Bevölkerung. Neben militärischer Verteidigung seien auch zivile Vorsorge und eine engere Zusammenarbeit zwischen zivilen und militärischen Stellen notwendig, sagte Herrmann am Donnerstag bei einer Tagung des Bistums Regensburg zum Thema „Krieg und Frieden“.
Der Minister verwies auf Cyberangriffe, Spionage, Sabotage und staatlich beeinflusste Desinformationskampagnen.
Die Grenzen zwischen innerer und äußerer Sicherheit verschwämmen zunehmend. Der Schutz der Bürger vor solchen Bedrohungen sei eine zentrale Aufgabe des Staates.
Eine krisenfeste Gesellschaft müsse auch auf die zivile Verteidigung vorbereitet sein.
Der Schutz der Bevölkerung vor kriegsbedingten Gefahren sei dabei nicht allein Aufgabe staatlicher Stellen, sondern erfordere auch die Mitwirkung der Bürger und der gesamten Gesellschaft.
Herrmann bezeichnete den russischen Angriff auf die Ukraine als Angriff auf die Grundlagen der internationalen Ordnung. Die Tagung des Bistums biete Gelegenheit, unterschiedliche Perspektiven auf Fragen von Krieg und Frieden zusammenzuführen.
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Joachim Herrmann (Archiv)
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Worum geht es in einem Satz?
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann fordert angesichts des russischen Angriffskriegs und zunehmender hybrider Bedrohungen einen stärkeren Bevölkerungsschutz durch zivile Vorsorge, engere zivil-militärische Zusammenarbeit und die Mitwirkung der gesamten Gesellschaft.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Russischer Angriffskrieg gegen die Ukraine
- Zunehmende hybride Bedrohungen durch Cyberangriffe, Spionage, Sabotage und staatlich beeinflusste Desinformationskampagnen
- Zunehmendes Verschwimmen der Grenzen zwischen innerer und äußerer Sicherheit
- Tagung des Bistums Regensburg zum Thema „Krieg und Frieden“ als Anlass für Herrmanns Äußerungen
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Forderung nach einem stärkeren Schutz der Bevölkerung
- Notwendigkeit ziviler Vorsorge und einer engeren Zusammenarbeit zwischen zivilen und militärischen Stellen
- Zunehmendes Verschwimmen der Grenzen zwischen innerer und äußerer Sicherheit
- Erforderliche Vorbereitung der Gesellschaft auf die zivile Verteidigung
- Notwendige Mitwirkung der Bürger und der gesamten Gesellschaft beim Schutz vor kriegsbedingten Gefahren
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