Wirtschaft im Saarland
Saarbrücken () – Im Saarland haben die durchschnittlichen Arbeitskosten der Arbeitgeber im Jahr 2024 bei 42,53 Euro je geleisteter Arbeitsstunde gelegen. Das Statistische Amt des Saarlandes hat mitgeteilt, dass dieser Wert unter dem bundesweiten Durchschnitt von 44,32 Euro lag.
Grundlage ist die alle vier Jahre im Produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich durchgeführte Arbeitskostenerhebung nach europaweit einheitlichen Standards. Für die Erhebung 2024 wurden im Saarland rund 800 Unternehmen befragt.
Im Vergleich der Bundesländer lag das Saarland 2024 im Mittelfeld.
In neun Bundesländern waren die Arbeitskosten je geleistete Arbeitsstunde höher, in sechs niedriger. Den höchsten Wert verzeichnete Hamburg mit 49,41 Euro, den niedrigsten Mecklenburg-Vorpommern mit 36,40 Euro.
In den westdeutschen Bundesländern einschließlich Berlin beliefen sich die Arbeitskosten im Durchschnitt auf 45,32 Euro je Stunde, in den ostdeutschen Ländern auf 37,62 Euro. Gegenüber 2020 stiegen die Arbeitskosten im Saarland bis 2024 um 17,7 Prozent; im Bund lag der Anstieg bei 19,2 Prozent.
Die Höhe der Arbeitskosten unterscheidet sich zwischen den Wirtschaftsbereichen deutlich.
Im Verarbeitenden Gewerbe im Saarland beliefen sie sich 2024 auf 50,63 Euro je geleisteter Arbeitsstunde, in der Gastronomie auf 24,16 Euro und damit auf weniger als die Hälfte. Rund drei Viertel der gesamten Arbeitskosten entfielen auf die Bruttoverdienste.
Diese betrugen im Saarland 2024 durchschnittlich 53.020 Euro je Vollzeitstelle. Die verbleibenden 17.821 Euro entfielen auf die Lohnnebenkosten.
Den größten Anteil daran machten mit 17.359 Euro die gesetzlichen und freiwilligen Sozialbeiträge der Arbeitgeber aus. Mehr als 80 Prozent der Lohnnebenkosten, insgesamt 14.597 Euro, waren gesetzlich bedingt.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Worum geht es in einem Satz?
Die Arbeitskosten im Saarland lagen 2024 mit durchschnittlich 42,53 Euro je geleisteter Arbeitsstunde unter dem Bundesdurchschnitt von 44,32 Euro und stiegen gegenüber 2020 um 17,7 Prozent.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Turnusmäßige Arbeitskostenerhebung 2024, die alle vier Jahre nach europaweit einheitlichen Standards durchgeführt wird
- Befragung von rund 800 Unternehmen im Produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich des Saarlandes
- Erfassung der Bruttoverdienste sowie der Lohnnebenkosten einschließlich gesetzlicher und freiwilliger Sozialbeiträge der Arbeitgeber
- Deutliche Unterschiede im Arbeitskostenniveau zwischen den Wirtschaftsbereichen, etwa zwischen Verarbeitendem Gewerbe und Gastronomie
Welche Konsequenzen werden genannt?
Nein.
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