EU und Großbritannien vor Einigung über Handelserleichterungen

EU und Großbritannien vor Einigung über Handelserleichterungen

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Wirtschaft: EU und Großbritannien

Brüssel () – Die Europäische und Großbritannien stehen vor einer Einigung über weitreichende Handelserleichterungen. Das geht aus dem Entwurf einer gemeinsamen Erklärung für den EU-UK-Gipfel am 20. November hervor, über den das „Handelsblatt“ berichtet. Beide Seiten wollen demnach die Grenzkontrollen für weitgehend abschaffen, ihre Emissionshandelssysteme verbinden und jungen ermöglichen, bis zu drei Jahre im jeweils anderen Wirtschaftsraum zu leben und zu arbeiten.

Die Verhandlungen über die drei Abkommen sind offenbar bereits abgeschlossen, allerdings steht das Gesamtpaket noch unter Vorbehalt. Die ausgehandelten Vereinbarungen sollen erst in Kraft treten, wenn Großbritannien der EU bei den Studiengebühren entgegenkommt, sagten EU-Diplomaten. Brüssel fordert, dass EU-Bürger an britischen Universitäten künftig dieselben Gebühren wie einheimische Studierende. Nichts sei beschlossen, solange nicht alles beschlossen sei, sagte ein hochrangiger EU-Beamter dazu der Zeitung.

Das geplante Agrarabkommen soll die meisten Grenzkontrollen für Lebensmittel und Agrarprodukte beseitigen. Im Gegenzug übernimmt Großbritannien europäische Lebensmittelstandards und Einfuhrverbote gegenüber Drittstaaten. Die Verknüpfung der Emissionshandelssysteme soll zudem gegenseitige Ausnahmen vom CO2-Grenzausgleichsmechanismus ermöglichen.

Auch in der Industriepolitik wollen Brüssel und London enger zusammenarbeiten. Großbritannien soll bei Stahl, Elektroautos und kritischen Technologien ähnliche Handelsschutzmaßnahmen wie die EU gegen Drittländer wie ergreifen.

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Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Keine vollständigen Personennamen vorhanden.

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

dts Nachrichtenagentur, Europäische Union (EU), Handelsblatt

Wann ist das Ereignis passiert?

  1. November

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Brüssel

Worum geht es in einem Satz?

Die EU und Großbritannien stehen vor einer Einigung über weitreichende Handelserleichterungen, verknüpfte Emissionshandelssysteme und mehr Mobilität für junge Menschen, wobei das Gesamtpaket noch von britischen Zugeständnissen bei den Studiengebühren für EU-Bürger abhängt.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Handelshemmnisse und Grenzkontrollen zwischen der EU und Großbritannien nach dem Brexit
  • Bestrebungen beider Seiten, den Handel zu erleichtern und wirtschaftlich enger zusammenzuarbeiten
  • Getrennte Emissionshandelssysteme und der damit verbundene Abstimmungsbedarf beim CO2-Grenzausgleich
  • Wunsch nach besseren Aufenthalts- und Arbeitsmöglichkeiten für junge Menschen
  • Forderung der EU nach gleichen Studiengebühren für EU-Bürger und einheimische Studierende an britischen Universitäten als Bedingung für das Gesamtpaket

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

  • EU-Diplomaten machten deutlich, dass das Gesamtpaket erst in Kraft treten soll, wenn Großbritannien EU-Bürgern dieselben Studiengebühren wie einheimischen Studierenden gewährt.
  • Ein hochrangiger EU-Beamter betonte, dass nichts beschlossen sei, solange nicht alles beschlossen sei.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Weitgehender Wegfall der Grenzkontrollen für Lebensmittel und Agrarprodukte
  • Übernahme europäischer Lebensmittelstandards und Einfuhrverbote gegenüber Drittstaaten durch Großbritannien
  • Gegenseitige Ausnahmen vom CO2-Grenzausgleichsmechanismus durch die Verknüpfung der Emissionshandelssysteme
  • Möglichkeit für junge Menschen, bis zu drei Jahre im jeweils anderen Wirtschaftsraum zu leben und zu arbeiten
  • Angestrebte Angleichung der Studiengebühren für EU-Bürger an die Gebühren einheimischer Studierender an britischen Universitäten als Voraussetzung für das Inkrafttreten des Gesamtpakets
  • Engere industriepolitische Zusammenarbeit und ähnliche britische Handelsschutzmaßnahmen wie in der EU bei Stahl, Elektroautos und kritischen Technologien gegenüber Drittländern wie China

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, ein hochrangiger EU-Beamter erklärte gegenüber dem „Handelsblatt“, nichts sei beschlossen, solange nicht alles beschlossen sei.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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