Deutschland und Großbritannien bauen KI-Forschung beim Militär aus

Deutschland und Großbritannien bauen KI-Forschung beim Militär aus

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Politik: Deutsch-britische Verteidigungszusammenarbeit

() – Die militärische Zusammenarbeit zwischen und Großbritannien soll ausgebaut und um gemeinsame KI-Forschung und -entwicklung ergänzt werden. Das schreibt der britische Verteidigungsminister Wes Streeting, der an diesem Montag in Deutschland erwartet wird, in einem Gastbeitrag für die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“.

„Wenn ich Bundesminister Boris Pistorius in Berlin treffe, werden wir bestätigen, dass wir das Cyber-Lighthouse-Projekt, einen zentralen Bestandteil des Trinity-House-Abkommens, um den Bereich Künstliche Intelligenz erweitern“, heißt es darin. Durch „gemeinsame Erprobung, Entwicklung und letztlich Einführung von KI in unseren Streitkräften“, so Streeting weiter, „werden wir unsere Zusammenarbeit vertiefen und mit jenen Schritt halten, die uns Schaden zufügen wollen“.

Streeting kündigt für das Frühjahr 2027 einen deutsch-britischen Runden Tisch aus Regierung und an, der militärische, technologische und industrielle Expertise zusammenbringen werde, um die Umsetzung des zu gestalten.

Auch die Verteidigungsindustrien verstärken demnach ihre Zusammenarbeit. Seit der Unterzeichnung des Trinity-House-Abkommens vor zwei Jahren haben deutsche Unternehmen laut Streeting Investitionen in Höhe von 800 Millionen Pfund in die britische Verteidigungsindustrie zugesagt. Helsing habe den Bau einer neuen Drohnenfabrik in Plymouth angekündigt, die durch Investitionen von 350 Millionen Pfund in KI-gestützte Mini-U-Boote unterstützt wird. ARX Robotics investiere 45 Millionen Pfund in die Entwicklung von Drohnen. Stark Defence habe Pläne für eine große Drohnenfabrik in Wiltshire bestätigt, den ersten Standort des Unternehmens außerhalb Deutschlands. Rheinmetall investiere 400 Millionen Pfund, darunter in eine neue Geschützrohrfabrik in Telford.

Weiter kündigt der britische Verteidigungsminister die Entwicklung neuer Technologien für weitreichende Präzisionsschläge an. „Unser Programm Deep Precision Strike wird noch innerhalb dieses Jahrzehnts über eine Reichweite von über 2.000 Kilometern verfügen. Dies wird zugleich Arbeitsplätze entlang der gesamten Wertschöpfungskette in der britischen und deutschen Industrie sichern.“

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Text-/Bildquelle:
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis:
Soldaten der British Army (Archiv)

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?

Wes Streeting, Boris Pistorius

Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?

British Army, dts Nachrichtenagentur, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Helsing, ARX Robotics, Stark Defence, Rheinmetall

Wann ist das Ereignis passiert?

An diesem Montag (kein genaues Datum genannt); der deutsch-britische Runde Tisch ist für Frühjahr 2027 angekündigt.

Wo spielt die Handlung des Artikels?

Berlin

Worum geht es in einem Satz?

Deutschland und Großbritannien wollen ihre militärische Zusammenarbeit durch gemeinsame KI-Forschung und -Entwicklung, engere Kooperation ihrer Rüstungsindustrien sowie neue Präzisionswaffen mit über 2.000 Kilometern Reichweite ausbauen.

Was war der Auslöser für den Vorfall?

  • Bestehende deutsch-britische Verteidigungszusammenarbeit auf Grundlage des Trinity-House-Abkommens
  • Bereits im Abkommen verankertes Cyber-Lighthouse-Projekt als Ausgangspunkt für die Zusammenarbeit bei Künstlicher Intelligenz
  • Bestreben, technologisch mit potenziellen Gegnern Schritt zu halten
  • Zunehmende Verflechtung der deutschen und britischen Verteidigungsindustrie durch Investitionszusagen deutscher Unternehmen

Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?

Nein, der Artikel beschreibt keine Reaktionen aus Politik, Öffentlichkeit oder Medien, sondern lediglich angekündigte Vorhaben und Investitionen.

Welche Konsequenzen werden genannt?

  • Vertiefung der militärischen Zusammenarbeit durch gemeinsame Erprobung, Entwicklung und Einführung von KI in den Streitkräften
  • Bessere Fähigkeit, mit potenziellen Gegnern technologisch Schritt zu halten
  • Zusammenführung militärischer, technologischer und industrieller Expertise bei einem deutsch-britischen Runden Tisch im Frühjahr 2027
  • Zugesagte Investitionen deutscher Unternehmen von 800 Millionen Pfund in die britische Verteidigungsindustrie
  • Geplante neue Drohnenfabriken in Plymouth und Wiltshire sowie eine neue Geschützrohrfabrik in Telford
  • Investitionen in KI-gestützte Mini-U-Boote und die Entwicklung von Drohnen
  • Entwicklung weitreichender Präzisionsschlagtechnologien mit über 2.000 Kilometern Reichweite noch innerhalb dieses Jahrzehnts
  • Sicherung von Arbeitsplätzen entlang der gesamten Wertschöpfungskette in der britischen und deutschen Industrie

Gibt es bereits eine Stellungnahme?

Ja, Wes Streeting wird mit der Ankündigung zitiert, die deutsch-britische militärische Zusammenarbeit um gemeinsame KI-Forschung und -Entwicklung zu erweitern.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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