Innere Sicherheit in Frankfurt
Frankfurt am Main () – Bei den Ausschreitungen nach den „Gen Z“-Protesten in Frankfurt sind nach Polizeiangaben über 100 Beamte verletzt worden.
Während und nach der Versammlung am Samstag sei es in Frankfurt zu „erheblichen Gewaltausbrüchen und Angriffen“ auf die Polizei gekommen, teilte das Landesinnenministerium am Sonntag mit. Der hessische Innenminister Roman Poseck (CDU) sprach von einem „enormen Gewaltpotential von Linksextremisten und gewaltorientierten jungen Menschen, größtenteils mit Migrationshintergrund“, welches sich „entladen“ habe. „Genau vor diesen Gefahren haben wir im Vorfeld gewarnt. Deshalb war die Polizei massiv im Einsatz, mit über 1.000 Kräften, mit Wasserwerfern, SEK, Hubschrauber und Tränengas.“
Die Polizei sei über Stunden „sehr erheblich durch die Gewalttäter angegriffen worden“, so Poseck weiter. „Über 100 verletzte Beamte sind ein schockierendes Ergebnis, darunter ein Beamter, der durch einen Steinwurf ins Gesicht getroffen wurde und dadurch Zähne verloren hat.“ Die Lage konnte demnach erst nach Mitternacht durch die Polizei unter Kontrolle gebracht werden.
Der Innenminister kündigte Konsequenzen an. „Dass, was wir gesehen haben, muss aus meiner Sicht eine Initialzündung für eine deutlich härtere Gangart gegen Kriminelle sein“, sagte er. Am 20. November dürfe keine vergleichbare Versammlung in Frankfurt stattfinden. „Dabei ist zu berücksichtigen, dass die erste Eskalation von der Versammlung ausgegangen ist“, so Poseck. Die Polizei werde bei etwaigen weiteren Versammlungen mit einem „noch stärkeren Aufgebot“ im Einsatz sein und von Anfang an „robust vorgehen“.
Man werde die Innenstädte nicht „dem gewalttätigen Mob überlassen“ und alles dafür tun, dass sich die Ereignisse der letzten Nacht nicht wiederholen, kündigte der CDU-Politiker an. „Dazu gehört auch, dass wir die überwiegend migrantische Täterklientel klar benennen und gegen diese vorgehen. Hier darf es keine falschen Tabus geben.“ Auch die Bekämpfung des Linksextremismus werde man „weiter intensivieren“.
Nach aktuellem Stand wurden im Zusammenhang mit den Ausschreitungen 366 Personen kontrolliert, 54 Personen festgenommen und 1.225 Platzverweise erteilt. Daneben wurden mit aktuellem Stand 17 Geschäfte beschädigt. Überwiegend konnte die Polizei Plünderungen offenbar verhindern.
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du gut in Tic Tac Toe? 👍
Spielername und geheimes Wort gehören zusammen. Das Captcha wird nur beim ersten autorisierten Spiel für diese Kombination in diesem Browser abgefragt.
Top 3
| Platz | Name | Punkte | Siege |
|---|---|---|---|
| Lade Rangliste ... | |||
Text-/Bildquelle: |
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
Bildhinweis: |
Polizei (Archiv)
|
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Roman Poseck
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
dts Nachrichtenagentur, Polizei, Landesinnenministerium, CDU, SEK
Wann ist das Ereignis passiert?
Am Samstag und in der Nacht zum Sonntag, bis nach Mitternacht.
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Frankfurt am Main
Worum geht es in einem Satz?
Bei Ausschreitungen im Zusammenhang mit den „Gen Z“-Protesten in Frankfurt wurden laut Polizei über 100 Beamte verletzt, 54 Menschen festgenommen und 17 Geschäfte beschädigt, woraufhin Hessens Innenminister Roman Poseck ein härteres Vorgehen gegen Gewalttäter ankündigte.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- „Gen Z“-Proteste am Samstag in Frankfurt am Main als Ausgangspunkt der Ausschreitungen
- Erste Eskalation laut hessischem Innenminister aus der Versammlung heraus
- Nach Einschätzung des Innenministers hohes Gewaltpotenzial bei Linksextremisten und gewaltorientierten jungen Menschen als Hintergrund
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Hessens Innenminister Roman Poseck (CDU) verurteilte die Gewalt und bezeichnete die mehr als 100 verletzten Polizeibeamten als schockierendes Ergebnis.
- Er forderte eine deutlich härtere Gangart gegen Kriminelle und erklärte, am 20. November dürfe keine vergleichbare Versammlung in Frankfurt stattfinden.
- Für weitere Versammlungen kündigte er ein noch stärkeres Polizeiaufgebot und ein robustes Vorgehen von Beginn an an.
- Poseck betonte, gegen die von ihm als überwiegend migrantisch bezeichnete Tätergruppe vorzugehen und die Bekämpfung des Linksextremismus zu intensivieren.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Über 100 verletzte Polizeibeamte, darunter ein Beamter mit Zahnverlust durch einen Steinwurf ins Gesicht
- 17 beschädigte Geschäfte
- 366 kontrollierte Personen, 54 Festnahmen und 1.225 Platzverweise
- Angekündigte härtere Gangart gegen Kriminelle
- Forderung des Innenministers, am 20. November keine vergleichbare Versammlung in Frankfurt stattfinden zu lassen
- Angekündigtes stärkeres Polizeiaufgebot und robustes Vorgehen von Beginn an bei weiteren Versammlungen
- Angekündigtes gezieltes Vorgehen gegen die vom Innenminister als überwiegend migrantisch bezeichnete Tätergruppe
- Angekündigte Intensivierung der Bekämpfung des Linksextremismus
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, der hessische Innenminister Roman Poseck (CDU) verurteilt die Gewalt gegen die Polizei und kündigt ein härteres Vorgehen gegen die Täter sowie stärkere Polizeieinsätze bei weiteren Versammlungen an.
- Polen fordert Sekundärsanktionen bei Russland-Geschäften - 1. November 2026
- 2. Bundesliga: Hannover gewinnt Kellerduell gegen Dresden - 1. November 2026
- Steinmeier nennt KI "Technologiefrage des 21. Jahrhunderts" - 1. November 2026
