Politik in Berlin
Berlin () – In der Debatte um das oberste Staatsamt sprechen sich die Grünen für eine Kandidatin mit „notwendiger bundesweiter Bekanntheit“ aus. „Es ist wirklich an der Zeit, dass eine Frau an der Spitze des Staates steht“, sagte Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge dem „Stern“. Dass die Union offenbar schon lange auf der Suche sei und auch öffentlich über Namen diskutiere, „halten wir für unprofessionell“.
Eine Bundespräsidentin müsse „über Parteigrenzen hinaus Menschen repräsentieren und verbinden können“, so die Grünen-Politikerin weiter. Es gebe „viele gute Kandidatinnen, die über die notwendige bundesweite Bekanntheit und auch die gesellschaftliche Anerkennung verfügen, um dieses Amt sehr gut ausfüllen zu können.“
Aus den Reihen der Grünen ist zu hören, dass die bayerische Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) eine geeignete Kandidatin ist. Ob das auch auf die hessische CDU-Fraktionschefin Ines Claus zutreffen würde, deren Name seit einem Bericht der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ vom Dienstag kursiert, sagte Dröge nicht. Nur so viel: „Es ist an der Zeit, hier zu einer Entscheidung zu kommen“, so die Grünen-Fraktionschefin.
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Katharina Dröge (Archiv)
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Katharina Dröge, Ilse Aigner, Ines Claus
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
dts Nachrichtenagentur, Die Grünen, Stern, Union, CSU, CDU, Frankfurter Allgemeine Zeitung
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Die Grünen fordern eine bundesweit bekannte und parteiübergreifend anerkannte Bundespräsidentin, sehen Ilse Aigner als geeignete Kandidatin und kritisieren die öffentliche Kandidatinnensuche der Union als unprofessionell.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Laufende Debatte über die künftige Besetzung des Bundespräsidentenamts
- Offenbar schon länger andauernde Kandidatinnen-Suche der Union und öffentliche Diskussion über mögliche Namen
- Bericht der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, durch den Ines Claus als mögliche Kandidatin ins Gespräch kam
- Wunsch der Grünen, erstmals eine Frau an der Staatsspitze zu sehen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
- Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge spricht sich für eine Frau mit bundesweiter Bekanntheit und gesellschaftlicher Anerkennung als Bundespräsidentin aus.
- Sie kritisiert die lange Kandidatensuche der Union und die öffentliche Namensdiskussion als unprofessionell und fordert eine Entscheidung.
- Aus den Reihen der Grünen wird Ilse Aigner als geeignete Kandidatin genannt.
- Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ brachte mit einem Bericht Ines Claus als mögliche Kandidatin ins Gespräch.
Welche Konsequenzen werden genannt?
Nein.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge spricht sich für eine bundesweit bekannte und gesellschaftlich anerkannte Bundespräsidentin aus und kritisiert die öffentliche Kandidatinnensuche der Union als unprofessionell.
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