Wirtschaft und Baupolitik in Berlin
Berlin () – Die Bauindustrie hat sich skeptisch zum Gesetzentwurf zum Gebäudetyp E geäußert. Tim-Oliver Müller, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, sagte der „Rheinischen Post“: „Was auf den ersten Blick vielversprechend klingt, wirft jedoch auch Fragen auf. Zum einen lässt uns der Gedanke, eine neue Vertragswelt einzuführen, anstatt Bauverträge grundsätzlich auf neue Füße zu stellen, zweifeln und entspricht nicht dem, was eine gesamte Branche gefordert hat.“
Müller führte aus, zum anderen sehe man kritisch, dass in dem Entwurf explizit beschrieben werde, dass in dieser neuen Vertragswelt von einem üblichen Qualitätsstandard „nach unten“ abgewichen werden könne. Verbraucher könnten so den Eindruck gewinnen, künftig zwischen guten und schlechten Gebäuden unterscheiden zu müssen. Diese Qualitätsdiskussion wäre allerdings „fatal und nicht sachgerecht“, sagte Müller. „Um dies zu vermeiden, hätte die Bundesregierung das eigentliche Problem, die juristische Bewertung der üblichen Beschaffenheit von Gebäuden, stärker in den Blick nehmen müssen.“ Müller ergänzte: „Hoffen wir, dass im parlamentarischen Verfahren wichtige Korrekturen vorgenommen werden können.“
Den Kerngedanken des Gesetzes lobte Müller allerdings. „Gut ist, dass die Bundesregierung anerkennt, dass zu viele Anforderungen an Gebäude das Bauen verteuern“, sagte er.
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du ein guter Leser? 👍
Welcher Begriff kam im Artikel vor?
Bist du gut in Tic Tac Toe? 👍
Spielername und geheimes Wort gehören zusammen. Das Captcha wird nur beim ersten autorisierten Spiel für diese Kombination in diesem Browser abgefragt.
Top 3
| Platz | Name | Punkte | Siege |
|---|---|---|---|
| Lade Rangliste ... | |||
Text-/Bildquelle: |
Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
Bildhinweis: |
Bauarbeiter auf einer Baustelle (Archiv)
|
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie heißen die Personen in diesem Beitrag?
Tim-Oliver Müller
Welche Organisationen oder Institutionen werden genannt?
dts Nachrichtenagentur, Hauptverband der Deutschen Bauindustrie, Rheinische Post, Bundesregierung
Wann ist das Ereignis passiert?
Nicht erwähnt
Wo spielt die Handlung des Artikels?
Berlin
Worum geht es in einem Satz?
Die Bauindustrie begrüßt das Ziel des Gesetzentwurfs zum Gebäudetyp E, Baukosten durch weniger Anforderungen zu senken, kritisiert jedoch die Einführung einer neuen Vertragswelt und warnt vor einer irreführenden Debatte über niedrigere Qualitätsstandards.
Was war der Auslöser für den Vorfall?
- Gesetzentwurf zum Gebäudetyp E mit einer neuen Vertragswelt statt einer grundlegenden Reform der Bauverträge
- Abweichung von den Forderungen der gesamten Baubranche
- Ausdrückliche Möglichkeit, vom üblichen Qualitätsstandard nach unten abzuweichen
- Unzureichende Berücksichtigung der juristischen Bewertung der üblichen Beschaffenheit von Gebäuden
- Zu viele Anforderungen an Gebäude als Kostentreiber beim Bauen
Wie hat die Öffentlichkeit oder Politik reagiert?
Nein, der Artikel beschreibt nur die Reaktion der Bauindustrie, nicht die von Politik, Öffentlichkeit oder Medien.
Welche Konsequenzen werden genannt?
- Verbraucher könnten den Eindruck gewinnen, künftig zwischen guten und schlechten Gebäuden unterscheiden zu müssen.
- Eine als fatal und nicht sachgerecht bewertete Qualitätsdiskussion könnte entstehen.
- Zu viele Anforderungen an Gebäude verteuern das Bauen.
Gibt es bereits eine Stellungnahme?
Ja, Tim-Oliver Müller, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, äußert sich kritisch zum Gesetzentwurf zum Gebäudetyp E, lobt aber dessen Grundgedanken, kostentreibende Anforderungen zu reduzieren.
- Schüsse in Dingolfing: Mann schwer verletzt – Täter auf der Flucht - 26. Oktober 2026
- Vier Verletzte bei Unfall an Einmündung in Kierspe - 26. Oktober 2026
- KI-Unternehmen Anthropic beantragt Börsengang - 26. Oktober 2026
